Allgemeine Geschäftsbedingungen der Wurzel-Killer GmbH

Stand: 03/2026 (Down­load als PDF-Da­tei)

I. Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die Wur­zel-Kil­ler GmbH, Zum Tier­heim 6, 01157 Dres­den („WUR­ZEL-KIL­LER“) er­bringt ihre Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen im Ge­schäfts­ver­kehr mit Un­ter­neh­mern, ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts bzw. öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen aus­schließ­lich auf der Grund­lage die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen („AGB“), so­weit nicht ein­zel­ver­trag­lich et­was Ab­wei­chen­des ge­re­gelt ist. So­weit im Fol­gen­den von Leis­tung bzw. Leis­tun­gen ge­spro­chen wird, wer­den dar­un­ter alle Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen gleich wel­cher Art durch WUR­ZEL-KIL­LER an den Kun­den ver­stan­den. Wird in Be­zug auf Per­so­nen die männ­li­che Form ver­wen­det, so sind da­mit je­weils vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Re­ge­lung im Ein­zel­fall auch weib­li­che und di­verse Per­so­nen ge­meint.

(2) WUR­ZEL-KIL­LER er­bringt un­ter Gel­tung die­ser AGB keine Leis­tun­gen ge­gen­über Ver­brau­chern im Sinne von § 13 BGB. Die AGB gel­ten im Zu­sam­men­hang mit den in Ab­satz 1 ge­nann­ten Leis­tun­gen auch für alle vor­ver­trag­li­chen Schuld­ver­hält­nisse so­wie für alle künf­ti­gen Ver­träge, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den. Für ei­nen künf­ti­gen Ver­trag gilt nicht die vor­lie­gende, son­dern eine neuere Fas­sung der AGB, wenn WUR­ZEL-KIL­LER den Kun­den vor oder spä­tes­tens bei Ver­trags­schluss über das Vor­lie­gen der neue­ren Fas­sung und dar­über in­for­miert hat, wie der Kunde auf ein­fa­che Art vom In­halt Kennt­nis neh­men kann.

(3) Für den Fall, dass der Kunde die AGB nicht gel­ten las­sen will, hat er dies WUR­ZEL-KIL­LER vor oder bei Ver­trags­schluss schrift­lich an­zu­zei­gen. Ab­wei­chen­den (Ein­kaufs-) Be­din­gun­gen des Kun­den oder Drit­ter wird wi­der­spro­chen. Da­her fin­den die Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Kun­den oder Drit­ter auch dann keine An­wen­dung, wenn WUR­ZEL-KIL­LER ih­rer Gel­tung im Ein­zel­fall nicht ge­son­dert wi­der­spricht oder wenn WUR­ZEL-KIL­LER auf ein Schrei­ben Be­zug nimmt, das Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Kun­den oder ei­nes Drit­ten ent­hält oder auf sol­che ver­weist.

(4) Zwi­schen den Par­teien kommt auch im Falle wie­der­hol­ter Be­lie­fe­rung kein Ver­trags­händ­ler­ver­trag oder sons­ti­ger Ver­triebs­ver­trag zu­stande. Ebenso sind we­der eine Ex­klu­si­vi­tät noch ein Ge­biets­schutz ver­ein­bart. Der­ar­tige Ab­re­den be­dür­fen zwin­gend der schrift­li­chen Form; dies gilt ebenso für eine Ver­ein­ba­rung über den Ver­zicht auf die schrift­li­che Form. Die An­wen­dung, auch die ana­loge An­wen­dung, von Han­dels­ver­tre­ter­recht ist aus­ge­schlos­sen.

(5) Hin­weise auf die Gel­tung ge­setz­li­cher Vor­schrif­ten bzw. auf wei­ter­ge­hende An­sprü­che und Rechte nach Ver­trag oder Ge­setz ha­ben nur klar­stel­lende Be­deu­tung. Auch ohne eine der­ar­tige Klar­stel­lung gel­ten da­her die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten bzw. die wei­ter­ge­hen­den An­sprü­che und Rechte nach Ver­trag oder Ge­setz, so­weit sie in die­sen AGB nicht un­mit­tel­bar ab­ge­än­dert oder aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen wer­den. Ist im Zuge der Ver­trags­ver­hand­lun­gen eine Re­ge­lung ent­fal­len, die eine ge­setz­li­che Re­ge­lung wie­der­holt oder kon­kre­ti­siert, so än­dert dies im Zwei­fel nichts daran, dass die ge­setz­li­che Re­ge­lung An­wen­dung fin­den soll.

§ 2 Definitionen

Im Sinne die­ser AGB ist oder sind

  • 1. Ar­beits­tag Mon­tag bis Frei­tag mit Aus­nahme ge­setz­li­cher Fei­er­tage im Frei­staat Sach­sen so­wie mit Aus­nahme des 24.12. und 31.12.;
  • 2. au­ßen­wirt­schaft­li­che Ein­schrän­kun­gen Ver­bote und Be­schrän­kun­gen durch das auf den kon­kre­ten Ein­zel­ver­trag und des­sen Er­fül­lung an­wend­bare Au­ßen­wirt­schafts­recht (ins­be­son­dere Ex­port­kon­trolle und/​oder Zoll­be­stim­mun­gen ein­schließ­lich Em­bar­gos und Be­reit­stel­lungs­ver­bo­ten), ins­be­son­dere nach dem Au­ßen­wirt­schafts­recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, so­wie des Lands, in dem der Kunde sei­nen Sitz hat bzw. in wel­ches und durch wel­ches die be­stim­mungs­ge­mäße Lie­fe­rung oder Leis­tung er­folgt;
  • 3. Be­reit­stel­lungs­ver­bot au­ßen­wirt­schaft­li­ches Ver­bot der un­mit­tel­ba­ren oder mit­tel­ba­ren Be­reit­stel­lung von Gel­dern, tech­ni­scher Hilfe oder wirt­schaft­li­chen Res­sour­cen für be­stimmte Per­so­nen, Län­der, Ein­rich­tun­gen oder Or­ga­ni­sa­tio­nen;
  • 4. Be­stel­lung ein ver­bind­li­ches An­ge­bot des Kun­den auf Ab­schluss ei­nes Ein­zel­ver­trags;
  • 5. Ein­zel­ver­trag der im Ein­zel­fall im Gel­tungs­be­reich die­ser AGB ge­schlos­sene Ver­trag; bei Be­stel­lun­gen im On­line­shop von WUR­ZEL-KIL­LER er­gibt sich der nä­here In­halt des Ein­zel­ver­trags ins­be­son­dere aus der vom Kun­den ge­trof­fe­nen Aus­wahl wäh­rend des Be­stell­vor­gangs;
  • 6. Ent­wick­lungs­zeit der in der Be­schrei­bung der Ein­zel­hei­ten der Vor­be­stel­lung nach Ka­pi­tel II. („Vor­be­stel­lun­gen“) ge­nannte un­ver­bind­li­che Zeit­raum für die ge­plante Er­rei­chung der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der vor­be­stell­ten Ware und, bei Feh­len ei­ner sol­chen Zeit­an­gabe, drei Jahre ge­rech­net ab Vor­be­stel­lung;
  • 7. üb­li­che Ge­schäfts­zei­ten 9 bis 17 Uhr (MEZ) an Ar­beits­ta­gen.

§ 3 Abschluss von Einzelverträgen

(1) Ein Ein­zel­ver­trag und da­mit eine ver­trag­li­che Bin­dung über die ein­zel­nen Leis­tun­gen kommt durch eine Auf­trags­be­stä­ti­gung von WUR­ZEL-KIL­LER, durch schlüs­si­ges Han­deln, ins­be­son­dere wenn WUR­ZEL-KIL­LER nach der Be­stel­lung mit der ver­trags­ge­mä­ßen Leis­tungs­er­brin­gung be­ginnt, oder da­durch zu­stande, dass der Kunde ein ver­bind­li­ches An­ge­bot von WUR­ZEL-KIL­LER an­nimmt. Die Pro­dukt- und Leis­tungs­be­schrei­bun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER stel­len noch kein ver­bind­li­ches An­ge­bot dar. Der Kunde hält sich an seine Be­stel­lun­gen vier Wo­chen ge­bun­den.

(2) Be­stellt der Kunde über den On­line­shop von WUR­ZEL-KIL­LER, gilt zu­sätz­lich zu Ab­satz 1 das Fol­gende: Nach An­le­gen ei­nes Kun­den­kon­tos, Öff­nen des be­reits be­stehen­den Kun­den­kon­tos oder, so­fern ein sol­ches nicht an­ge­legt wird, der Ein­gabe der per­sön­li­chen Da­ten des Kun­den und Fül­len des Wa­ren­korbs, er­scheint vor Ab­schluss des Be­stell­vor­gangs eine Über­sichts­seite. Dort kann der Kunde die Rich­tig­keit sei­ner An­ga­ben prü­fen und feh­ler­hafte An­ga­ben kor­ri­gie­ren. Der Kunde kann den Be­stell­vor­gang je­der­zeit durch Be­tä­ti­gung des „Zu­rück“- bzw. ei­nes ver­gleich­ba­ren But­tons so­wie durch Schlie­ßen des Brow­ser-Fens­ters ab­bre­chen. Nach Prü­fung der Rich­tig­keit sei­ner An­ga­ben auf der Über­sichts­seite gibt der Kunde durch Be­tä­ti­gung des But­tons „zah­lungs­pflich­tig be­stel­len“ im ab­schlie­ßen­den Schritt des Be­stell­vor­gangs eine Be­stel­lung ab. Nach er­folg­rei­chem Be­stell­ein­gang er­hält der Kunde eine E‑Mail, in wel­cher der Ein­gang der Be­stel­lung be­stä­tigt wird und alle not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen zur Be­stel­lung mit­ge­teilt wer­den. Diese Be­stä­ti­gungs­mail stellt nur dann eine ver­bind­li­che An­nahme der Be­stel­lung dar, wenn dies aus­drück­lich durch WUR­ZEL-KIL­LER er­klärt wird. Für den Ver­trags­schluss steht aus­schließ­lich Deutsch als Spra­che zur Ver­fü­gung. Die In­for­ma­tio­nen zum Ein­zel­ver­trag wer­den dem Kun­den per E‑Mail zu­ge­sen­det und ste­hen ihm im Falle der Be­stel­lung über ein Kun­den­konto bis zu de­ren Lö­schung zur Ver­fü­gung.

(3) So­weit im On­line­shop die Ein­rich­tung von Un­ter­kon­ten mög­lich ist, über die ein­zelne Mit­ar­bei­ter oder sons­tige Ver­tre­ter des Kun­den Be­stel­lun­gen aus­lö­sen kön­nen, stellt der Kunde si­cher, dass die je­wei­lige Per­son über die aus­rei­chen­den Be­fug­nisse zum Ab­schluss von Rechts­ge­schäf­ten ver­fügt und ge­schäfts­fä­hig ist. Die Ein­rich­tung des Un­ter­kon­tos gilt als Kund­ge­bung der Be­voll­mäch­ti­gung im Sinne von § 171 BGB. Soll der je­wei­li­gen Per­son die Ver­tre­tungs­macht wie­der ent­zo­gen wer­den, so wird der Kunde das Un­ter­konto un­ver­züg­lich sper­ren oder lö­schen. Die Voll­macht kann nur durch Sper­rung oder Lö­schung des Un­ter­kon­tos wi­der­ru­fen wer­den. Eine sons­tige Er­klä­rung des Wi­der­rufs (z.B. per E‑Mail) an WUR­ZEL-KIL­LER führt hin­ge­gen nicht zum Fort­fall der Ver­tre­tungs­macht.

§ 4 Inhalt der Leistungen von WURZEL-KILLER

(1) Der kon­krete In­halt der von WUR­ZEL-KIL­LER ge­schul­de­ten Leis­tun­gen er­gibt sich aus dem Ein­zel­ver­trag nebst ge­ge­be­nen­falls ver­ein­bar­ten Ver­trags­än­de­run­gen und ‑er­gän­zun­gen.

(2) WUR­ZEL-KIL­LER ist zu ge­ring­fü­gi­gen Ab­wei­chun­gen von der ver­ein­bar­ten Leis­tungs­er­brin­gung be­rech­tigt, so­weit diese die Qua­li­tät der Leis­tung nicht be­ein­träch­ti­gen und für den Kun­den zu­mut­bar sind.

(3) Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Dar­stel­lun­gen, Test­pro­gramme usw. sind Leis­tungs­be­schrei­bun­gen und stel­len keine Ga­ran­tie von Be­schaf­fen­hei­ten dar. Eine Be­schaf­fen­heits­ga­ran­tie be­darf zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Sie kann wirk­sam nur durch ei­nen Ge­schäfts­füh­rer oder Pro­ku­ris­ten von WUR­ZEL-KIL­LER er­klärt wer­den. Sons­tige Mit­ar­bei­ter von WUR­ZEL-KIL­LER sind zur Er­klä­rung von Ga­ran­tien nicht be­fugt.

(4) Au­ßer­halb der Haf­tung für Sach- und Rechts­män­gel (Ziff. III. §§ 23, 24) schul­det WUR­ZEL-KIL­LER

  • a) bei Wa­ren mit di­gi­ta­len Ele­men­ten eine Be­reit­stel­lung und ge­ge­be­nen­falls eine Ak­tua­li­sie­rung,
  • b) bei di­gi­ta­len Pro­duk­ten (z.B. Soft­ware) eine Ak­tua­li­sie­rung

nur, so­weit dies aus­drück­lich im Ein­zel­ver­trag ver­ein­bart ist.

(5) So­lange Leis­tun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER für den Kun­den kos­ten­frei sind, sind die Leis­tun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER rein frei­wil­lig und der Kunde hat kei­nen An­spruch ge­gen WUR­ZEL-KIL­LER auf Fort­füh­rung der Leis­tun­gen. WUR­ZEL-KIL­LER be­hält sich vor, die kos­ten­freien Leis­tun­gen je­der­zeit ohne Vor­ankün­di­gung ganz oder teil­weise ein­zu­stel­len.

(6) WUR­ZEL-KIL­LER darf seine Leis­tun­gen auch durch Dritte er­brin­gen.

§ 5 Preise, Nebenkosten

(1) Die Preise er­ge­ben sich aus dem Ein­zel­ver­trag nebst ge­ge­be­nen­falls ver­ein­bar­ter Ver­trags­än­de­run­gen und ‑er­gän­zun­gen.

(2) Für den Fall des Feh­lens ei­ner aus­drück­li­chen Preis­ab­rede er­ge­ben sich die Preise aus der im Zeit­punkt des Ab­schlus­ses des Ein­zel­ver­trags gel­ten­den ak­tu­el­len Preis­liste, die je­der­zeit bei WUR­ZEL-KIL­LER an­ge­for­dert wer­den kann.

(3) Ha­ben die Par­teien im Rah­men der Ver­gü­tung nach Auf­wand Ta­ges­sätze bzw. Per­so­nen­tage be­stimmt, so schul­det WUR­ZEL-KIL­LER in­so­weit die Leis­tung von höchs­tens acht Per­so­nen­stun­den an ei­nem Ka­len­der­tag. Leis­tet WUR­ZEL-KIL­LER dar­über­hin­aus­ge­hende Per­so­nen­stun­den an ei­nem Ka­len­der­tag, so sind diese zeit­an­tei­lig zu­sätz­lich zu ver­gü­ten, es sei denn, die Zeit­über­schrei­tung wi­der­spricht dem er­kenn­ba­ren Wunsch des Kun­den oder sei­nem ob­jek­ti­ven In­ter­esse. Bei der Ver­ein­ba­rung von Stun­den­sät­zen wer­den diese je an­ge­fan­gene Ar­beits­ein­heit (1 AE = 6 Mi­nu­ten) ver­gü­tet.

(4) Die ge­nann­ten Preise ver­ste­hen sich zu­züg­lich der Kos­ten der Ver­si­che­rung, der Ver­pa­ckung und des Ver­sands, der im grenz­über­schrei­ten­den Wa­ren- und Dienst­leis­tungs­ver­kehr ge­ge­be­nen­falls an­fal­len­den Steu­ern, Ab­ga­ben und Zölle, der Ne­ben­kos­ten des Geld­ver­kehrs so­wie der je­wei­li­gen ge­setz­li­chen Um­satz­steuer.

(5) So­fern nicht an­ders ver­ein­bart trägt der Kunde ge­gen Nach­weis sämt­li­che Aus­la­gen wie Reise- und Über­nach­tungs­kos­ten, Spe­sen und im Rah­men der Ver­trags­durch­füh­rung an­fal­lende Ent­gelt­for­de­run­gen Drit­ter. Rei­se­zei­ten sind zu ver­gü­ten.

(6) Ha­ben die Par­teien keine Ver­ein­ba­rung über die Ver­gü­tung ei­ner Leis­tung von WUR­ZEL-KIL­LER ge­trof­fen, de­ren Er­brin­gung der Kunde den Um­stän­den nach nur ge­gen eine Ver­gü­tung er­war­ten durfte, so hat der Kunde die für diese Leis­tung üb­li­che Ver­gü­tung zu ent­rich­ten. Im Zwei­fel gel­ten die von WUR­ZEL-KIL­LER für seine Leis­tun­gen ver­lang­ten Ver­gü­tungs­sätze als üb­lich.

(7) Kos­ten, die durch nach­träg­li­che, vom Kun­den ver­an­lasste Än­de­run­gen des Leis­tungs­in­halts be­dingt sind, wer­den ge­son­dert be­rech­net.

§ 6 Zahlung und Verzug

(1) So­weit nicht an­ders ver­ein­bart sind die Rech­nun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER so­fort fäl­lig und zur Mei­dung ei­nes Ver­zugs spä­tes­tens eine Wo­che nach Zu­gang der Rech­nung ohne Ab­zug zu zah­len. Im Falle ei­ner zu­läs­si­gen Teil­lie­fe­rung kann diese so­fort fak­tu­riert wer­den. Die Rech­nungs­stel­lung darf auf elek­tro­ni­schem Weg im PDF-For­mat er­fol­gen. Vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag sind Zah­lun­gen im Vor­aus zu leis­ten. So­weit Zah­lung im Vor­aus ver­ein­bart ist, er­folgt die Leis­tung durch WUR­ZEL-KIL­LER erst nach Zah­lungs­ein­gang.

(2) So­weit ein­zel­ver­trag­lich nichts an­de­res ver­ein­bart ist, gilt für die Zah­lung lau­fen­der Ver­gü­tun­gen das Fol­gende. So­weit die Ver­gü­tung

  • a) un­ab­hän­gig von dem Um­fang der Nut­zung oder sons­ti­gen Va­ria­blen ist, ist diese je­weils mo­nat­lich im Vor­aus zu zah­len; bei ei­nem Ver­trags­be­ginn bzw. Ver­trags­ende im lau­fen­den Ka­len­der­mo­nat be­steht die Zah­lungs­pflicht an­tei­lig;
  • b) ab­hän­gig von dem Um­fang der Nut­zung oder sons­ti­gen Va­ria­blen ist, er­folgt die Ab­rech­nung je­weils nach Ende des Ab­rech­nungs­mo­nats.

(3) Zahlt der Kunde bei Fäl­lig­keit nicht, so sind die aus­ste­hen­den Be­träge ab dem Tag der Fäl­lig­keit mit 5% p.a. zu ver­zin­sen; die Gel­tend­ma­chung hö­he­rer Zin­sen und wei­te­rer Schä­den im Falle des Ver­zugs bleibt vor­be­hal­ten.

(4) Ge­rät der Kunde in Ver­zug, so wer­den dem Kun­den von dem be­tref­fen­den Zeit­punkt an Zin­sen in ge­setz­li­cher Höhe be­rech­net. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes hö­he­ren Ver­zö­ge­rungs­scha­dens bleibt WUR­ZEL-KIL­LER vor­be­hal­ten. Sons­tige An­sprü­che und Rechte von WUR­ZEL-KIL­LER nach dem Ver­trag bzw. nach dem Ge­setz blei­ben un­be­rührt.

(5) WUR­ZEL-KIL­LER ist be­rech­tigt, trotz an­ders­lau­ten­der Be­stim­mun­gen des Kun­den Zah­lun­gen zu­nächst auf äl­tere Schul­den des Kun­den an­zu­rech­nen, und wird den Kun­den über die Art der er­folg­ten Ver­rech­nung in­for­mie­ren. Sind be­reits Kos­ten und Zin­sen ent­stan­den, so ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, die Zah­lung zu­nächst auf die Kos­ten, dann auf die Zin­sen und zu­letzt auf die Haupt­for­de­rung an­zu­rech­nen.

(6) Alle Zah­lun­gen er­fol­gen in Euro und vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag durch Über­wei­sung auf ein von WUR­ZEL-KIL­LER be­nann­tes Konto. Eine Zah­lung gilt erst dann als er­folgt, wenn WUR­ZEL-KIL­LER über den Be­trag ver­fü­gen kann.

(7) Wenn WUR­ZEL-KIL­LER Um­stände be­kannt wer­den, wel­che die Kre­dit­wür­dig­keit des Kun­den ob­jek­tiv in Frage stel­len, ins­be­son­dere der Kunde die Zah­lun­gen ein­stellt oder eine Last­schrift in Er­man­ge­lung aus­rei­chen­der De­ckung zu­rück­ge­ge­ben wird, ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, die ge­samte Rest­schuld fäl­lig zu stel­len. WUR­ZEL-KIL­LER ist in die­sem Falle au­ßer­dem be­rech­tigt, Vor­aus­zah­lun­gen oder Si­cher­heits­leis­tung zu ver­lan­gen.

§ 7 Termine, Fristen und Leistungshindernisse

(1) Lie­fer- und Leis­tungs­ter­mine oder ‑fris­ten wer­den als un­ver­bind­lich ver­ein­bart. Sol­len sie aus­nahms­weise ver­bind­lich sein, so be­darf dies ei­ner aus­drück­li­chen und schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung. So­fern ein Ver­sand ver­ein­bart wurde, be­zie­hen sich Lie­fer­fris­ten und Lie­fer­ter­mine auf den Zeit­punkt der Über­gabe an den Spe­di­teur, Fracht­füh­rer oder sonst mit dem Trans­port be­auf­trag­ten Drit­ten.

(2) Für eine Un­mög­lich­keit der Leis­tung oder Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen auf Grund hö­he­rer Ge­walt oder sons­ti­ger zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses nicht vor­her­seh­ba­rer Er­eig­nisse – hierzu ge­hö­ren ins­be­son­dere Be­triebs­stö­run­gen, Schwie­rig­kei­ten in der Ma­te­rial- oder En­er­gie­be­schaf­fung, Trans­port­ver­zö­ge­run­gen, Pan­de­mien, Streiks, recht­mä­ßige Aus­sper­run­gen, Ver­zö­ge­run­gen bei der Er­tei­lung von Ge­neh­mi­gun­gen, Be­stä­ti­gun­gen oder ähn­li­cher An­for­de­run­gen ins­be­son­dere auch im Zu­sam­men­hang mit dem Au­ßen­wirt­schafts­recht, be­hörd­li­che An­ord­nun­gen oder aus­blei­bende, nicht rich­tige oder nicht recht­zei­tige Be­lie­fe­rung durch Lie­fe­ran­ten, auch wenn sie bei Lie­fe­ran­ten von WUR­ZEL-KIL­LER oder de­ren Un­ter­lie­fe­ran­ten ein­tre­ten, Pro­bleme mit Pro­duk­ten Drit­ter –, wel­che WUR­ZEL-KIL­LER nicht zu ver­tre­ten hat, haf­tet WUR­ZEL-KIL­LER nicht. WUR­ZEL-KIL­LER wird den Kun­den un­ver­züg­lich, nach­dem WUR­ZEL-KIL­LER da­von Kennt­nis er­langt hat, über sol­che Um­stände in­for­mie­ren.

(3) So­weit von WUR­ZEL-KIL­LER nicht zu ver­tre­tende Er­eig­nisse im Sinne von Ab­satz 2 WUR­ZEL-KIL­LER die Leis­tung we­sent­lich er­schwe­ren oder un­mög­lich ma­chen und die Be­hin­de­rung und das Hin­der­nis nicht nur von vor­über­ge­hen­der Dauer ist, ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, sich von der Ver­pflich­tung zur Ver­trags­er­fül­lung zu lö­sen; eine für den nicht er­füll­ten Teil be­reits er­brachte Ge­gen­leis­tung des Kun­den wird WUR­ZEL-KIL­LER un­ver­züg­lich er­stat­ten. Füh­ren sol­che Er­eig­nisse zu Hin­der­nis­sen von vor­über­ge­hen­der Dauer, ver­län­gern sich die Lie­fer- oder Leis­tungs­fris­ten oder ver­schie­ben sich die Lie­fer- oder Leis­tungs­ter­mine um den Zeit­raum der Be­hin­de­rung zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist. WUR­ZEL-KIL­LER wird dem Kun­den die vor­aus­sicht­li­chen neuen Ter­mine bzw. Fris­ten un­ver­züg­lich mit­tei­len. Wenn die Be­hin­de­rung län­ger als zwei Mo­nate dau­ert, ist der Kunde nach an­ge­mes­se­ner Nach­frist­set­zung mit Ab­leh­nungs­an­dro­hung zur Be­en­di­gung des je­wei­li­gen Ein­zel­ver­trags hin­sicht­lich des noch nicht er­füll­ten Teils be­rech­tigt. Wei­ter­ge­hende ge­setz­li­che Rechte des Kun­den blei­ben un­be­rührt. Ebenso blei­ben die zu­guns­ten von WUR­ZEL-KIL­LER be­stehen­den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zum Aus­schluss der Leis­tungs­pflicht nach § 275 BGB un­be­rührt.

(4) Ab­satz 3 Satz 2 gilt ent­spre­chend, wenn der Kunde ver­trags­wid­rig eine Mit­wir­kungs­leis­tung nicht er­bringt, z.B. eine In­for­ma­tion nicht gibt, ei­nen Zu­gang nicht schafft, eine Bei­stel­lung nicht lie­fert oder Mit­ar­bei­ter nicht zur Ver­fü­gung stellt, oder der Kunde sich in Zah­lungs­ver­zug be­fin­det. Ein Recht des Kun­den zum Rück­tritt bzw. zur Kün­di­gung ist in die­sen Fäl­len je­doch aus­ge­schlos­sen.

(5) Ver­ein­ba­ren die Par­teien nach­träg­lich an­dere oder zu­sätz­li­che Leis­tun­gen, die sich auf ver­ein­barte Fris­ten aus­wir­ken, so ver­län­gern sich diese Fris­ten um ei­nen an­ge­mes­se­nen Zeit­raum.

§ 8 Mahnung und Nachfristsetzung durch den Kunden, Verschuldenserfordernis bei Rücktritt bzw. Kündigung

(1) Die Be­en­di­gung des wei­te­ren Leis­tungs­aus­tau­sches in­folge Leis­tungs­stö­run­gen (z.B. bei Rück­tritt, Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund oder Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung) so­wie die Min­de­rung der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung durch den Kun­den müs­sen un­be­scha­det der wei­te­ren recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen stets un­ter Be­nen­nung des Grun­des und mit Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Nach­frist zur Be­sei­ti­gung an­ge­droht wer­den. Erst nach frucht­lo­sem Frist­ab­lauf kann die Be­en­di­gung bzw. Min­de­rung wirk­sam wer­den. In den Fäl­len des § 323 Abs. 2 BGB kann die Frist­set­zung ent­fal­len.

(2) Alle Er­klä­run­gen des Kun­den in die­sem Zu­sam­men­hang, ins­be­son­dere Mah­nun­gen und Nach­frist­set­zun­gen, be­dür­fen zur Wirk­sam­keit der Schrift­form. Eine Nach­frist muss an­ge­mes­sen sein. Eine vom Kun­den ge­setzte Frist von we­ni­ger als zwei Wo­chen ist nur bei be­son­de­rer Eil­be­dürf­tig­keit an­ge­mes­sen.

(3) We­gen ei­ner Pflicht­ver­let­zung, die nicht in ei­nem Man­gel be­steht, kann der Kunde nur zu­rück­tre­ten oder kün­di­gen, wenn WUR­ZEL-KIL­LER die Pflicht­ver­let­zung zu ver­tre­ten hat.

§ 9 Aufrechnung, Zurückbehaltung und Abtretung

(1) Der Kunde ist zur Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tung nur be­rech­tigt, wenn die fäl­li­gen Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt wur­den, un­strei­tig oder ent­schei­dungs­reif sind. Der Kunde ist je­doch ohne die wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen aus Satz 1 zur Auf­rech­nung auch dann be­rech­tigt, wenn er mit ei­nem An­spruch ge­gen eine For­de­rung von WUR­ZEL-KIL­LER auf­rech­nen will, wel­che zu dem An­spruch des Kun­den in ei­nem Ge­gen­sei­tig­keits­ver­hält­nis steht (z.B. Auf­rech­nung mit ei­nem Scha­dens­er­satz­an­spruch we­gen Nicht­er­fül­lung oder Ver­zu­ges ge­gen den An­spruch auf Zah­lung der ge­schul­de­ten Ver­gü­tung).

(2) Au­ßer im Be­reich des § 354a HGB kann der Kunde, seine An­sprü­che ge­gen WUR­ZEL-KIL­LER nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung von WUR­ZEL-KIL­LER an Dritte ab­tre­ten, es sei denn WUR­ZEL-KIL­LER hat am Ab­tre­tungs­ver­bot kein be­rech­tig­tes In­ter­esse.

(3) Auf­rech­nungs- und Zu­rück­be­hal­tungs­rechte so­wie die Ein­rede des nicht er­füll­ten Ver­trags ste­hen WUR­ZEL-KIL­LER in ge­setz­li­chem Um­fang zu. WUR­ZEL-KIL­LER ist ins­be­son­dere be­rech­tigt, fäl­lige Leis­tun­gen zu­rück­zu­hal­ten, so­lange WUR­ZEL-KIL­LER noch Zah­lungs­an­sprü­che ge­gen den Kun­den zu­ste­hen. Ein Ab­tre­tungs­ver­bot zu Las­ten von WUR­ZEL-KIL­LER be­steht nicht.

§ 10 Schutzrechte

(1) Vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Re­ge­lung in die­sen AGB so­wie im Ein­zel­ver­trag ste­hen das Ur­he­ber­recht, Pa­tent­rechte, Mar­ken­rechte und alle sons­ti­gen Schutz­rechte an sämt­li­chen Ge­gen­stän­den, die WUR­ZEL-KIL­LER dem Kun­den im Rah­men der Ver­trags­an­bah­nung und ‑durch­füh­rung über­lässt oder zu­gäng­lich macht, im Ver­hält­nis der Par­teien aus­schließ­lich WUR­ZEL-KIL­LER zu.

(2) So­weit WUR­ZEL-KIL­LER an die­sen Ge­gen­stän­den Hin­weise auf seine Ur­he­ber­schaft, auf sons­tige Schutz­rechte ein­schließ­lich der Schutz­rechte Drit­ter, auf Nut­zungs- und Li­zenz­be­din­gun­gen so­wie Si­cher­heits- und Warn­hin­weise, Haf­tungs­aus­schlüsse und ‑be­schrän­kun­gen, Mar­ken und Lo­gos an­ge­bracht hat, darf der Kunde diese Hin­weise ohne Zu­stim­mung von WUR­ZEL-KIL­LER nicht ent­fer­nen, ver­fäl­schen oder sonst ver­än­dern; WUR­ZEL-KIL­LER wird die Zu­stim­mung nicht ver­wei­gern, wenn für die Än­de­rung ein wich­ti­ger Grund be­steht.

(3) WUR­ZEL-KIL­LER be­hält sich das Ei­gen­tum und Ur­he­ber­recht an al­len von WUR­ZEL-KIL­LER ab­ge­ge­be­nen An­ge­bo­ten und Kos­ten­vor­anschlä­gen so­wie dem Kun­den zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Zeich­nun­gen, Ab­bil­dun­gen, Be­rech­nun­gen, Pro­spek­ten, Ka­ta­lo­gen, Mo­del­len, Werk­zeu­gen, Test- bzw. De­mons­tra­ti­ons­pro­gram­men und an­de­ren Un­ter­la­gen und Hilfs­mit­teln vor. Der Kunde darf diese Ge­gen­stände ohne aus­drück­li­che Zu­stim­mung von WUR­ZEL-KIL­LER we­der als sol­che noch in­halt­lich Drit­ten zu­gäng­lich ma­chen, sie be­kannt ge­ben, selbst oder durch Dritte nut­zen oder ver­viel­fäl­ti­gen. Der Kunde hat auf Ver­lan­gen von WUR­ZEL-KIL­LER diese Ge­gen­stände voll­stän­dig an WUR­ZEL-KIL­LER zu­rück­zu­ge­ben und even­tu­ell ge­fer­tigte Ko­pien zu ver­nich­ten, wenn sie vom Kun­den im ord­nungs­ge­mä­ßen Ge­schäfts­gang nicht mehr be­nö­tigt wer­den oder Ver­hand­lun­gen nicht zum Ab­schluss ei­nes Ver­trags füh­ren.

§ 11 Haftung von WURZEL-KILLER

(1) Die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER auf Scha­dens­er­satz, gleich aus wel­chem Rechts­grund (z.B. aus Un­mög­lich­keit, Ver­zug, man­gel­haf­ter oder fal­scher Lie­fe­rung oder Leis­tung, Ver­trags­ver­let­zung und un­er­laub­ter Hand­lung), ist, so­fern die Haf­tung ein Ver­schul­den von WUR­ZEL-KIL­LER vor­aus­setzt, nach Maß­gabe die­ses § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“) ein­ge­schränkt.

(2) Die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER für ein­fa­che Fahr­läs­sig­keit ist aus­ge­schlos­sen, so­weit nicht die Ver­let­zung ei­ner ver­trags­we­sent­li­chen Pflicht vor­liegt, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mäße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst er­mög­licht und auf de­ren Ein­hal­tung der Kunde ver­trauen durfte und de­ren Nicht­er­fül­lung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det (sog. „Kar­di­nal­pflicht“). Im Falle der Ver­let­zung ei­ner sol­chen ver­trags­we­sent­li­chen Pflicht ist die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit auf bei Ver­trags­schluss vor­her­seh­bare, ver­trags­ty­pi­sche Schä­den be­grenzt. WUR­ZEL-KIL­LER haf­tet bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit je­doch höchs­tens in Höhe der im Ein­zel­ver­trag ver­ein­bar­ten Haf­tungs­gren­zen.

(3) Bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit ist die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER auf bei Ver­trags­schluss vor­her­seh­bare, ver­trags­ty­pi­sche Schä­den be­grenzt.

(4) So­weit die Pflicht­ver­let­zung von WUR­ZEL-KIL­LER Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen be­trifft, wel­che WUR­ZEL-KIL­LER ge­gen­über dem Kun­den un­ent­gelt­lich er­bringt (z.B. im Rah­men ei­ner Schen­kung, Leihe oder un­ent­gelt­li­cher Ge­schäfts­be­sor­gung so­wie bei rei­nen Ge­fäl­lig­kei­ten), ist die Haf­tung für Fahr­läs­sig­keit ins­ge­samt aus­ge­schlos­sen. So­weit WUR­ZEL-KIL­LER nach Ver­trags­schluss tech­ni­sche Aus­künfte gibt oder be­ra­tend tä­tig wird und diese Aus­künfte oder Be­ra­tung nicht zu dem von WUR­ZEL-KIL­LER ge­schul­de­ten, ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tungs­um­fang ge­hö­ren, ge­schieht dies un­ent­gelt­lich und un­ter Aus­schluss jeg­li­cher Haf­tung für eine fahr­läs­sige Falschaus­kunft bzw. ‑be­ra­tung.

(5) Die Haf­tungs­aus­schlüsse und ‑be­schrän­kun­gen die­ses § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“) gel­ten

  • a) in glei­chem Um­fang, auch rück­wir­kend, für An­sprü­che aus der Ver­let­zung von Pflich­ten bei Ver­trags­ver­hand­lun­gen;
  • b) für An­sprü­che auf Er­satz von ver­geb­li­chen Auf­wen­dun­gen so­wie für Frei­stel­lungs­an­sprü­che ent­spre­chend;
  • c) in glei­chem Um­fang zu­guns­ten der Or­gane, ge­setz­li­chen Ver­tre­ter, An­ge­stell­ten und sons­ti­gen Er­fül­lungs­ge­hil­fen von WUR­ZEL-KIL­LER.

(6) Die Haf­tungs­aus­schlüsse und ‑be­schrän­kun­gen die­ses § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“) gel­ten nicht für die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER we­gen vor­sätz­li­chen Ver­hal­tens, we­gen Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit, in Fäl­len der Arg­list, bei Über­nahme ei­ner Ga­ran­tie oder bei An­sprü­chen nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz.

§ 12 Verjährung der Ansprüche des Kunden

(1) Die Ver­jäh­rungs­frist für An­sprü­che des Kun­den ge­gen WUR­ZEL-KIL­LER be­trägt

  • a) für An­sprü­che aus Sach- oder Rechts­män­geln auf Rück­zah­lung der Ver­gü­tung aus Rück­tritt oder Min­de­rung ein Jahr ab Ab­gabe der wirk­sa­men Rück­tritts- oder Min­de­rungs­er­klä­rung; der Rück­tritt oder
    die Min­de­rung sind nur wirk­sam, wenn sie in­ner­halb der Frist des lit. b) für Sach­män­gel bzw. der Frist des lit. c) für Rechts­män­gel er­klärt wer­den;
  • b) bei An­sprü­chen aus Sach­män­geln, wel­che nicht die Rück­zah­lung der Ver­gü­tung aus Rück­tritt oder Min­de­rung zum Ge­gen­stand ha­ben, ein Jahr;
  • c) bei An­sprü­chen aus Rechts­män­geln, wel­che nicht die Rück­zah­lung der Ver­gü­tung aus Rück­tritt oder Min­de­rung zum Ge­gen­stand ha­ben, zwei Jahre; liegt der Rechts­man­gel in ei­nem Aus­schließ­lich­keits­recht ei­nes Drit­ten, auf Grund des­sen der Dritte Her­aus­gabe oder Ver­nich­tung der dem Kun­den über­las­se­nen Ge­gen­stände ver­lan­gen kann, gilt je­doch die ge­setz­li­che Ver­jäh­rungs­frist;
  • d) bei nicht auf Sach- oder Rechts­män­geln be­ru­hen­den An­sprü­chen auf Rück­zah­lung der Ver­gü­tung, Scha­dens­er­satz oder Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen zwei Jahre.

(2) Die Ver­jäh­rung be­ginnt vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den ein­zel­ver­trag­li­chen Re­ge­lung in den Fäl­len von Ab­satz 1 lit. b) und c) nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten, ins­be­son­dere des an­zu­wen­den­den Män­gel­haf­tungs­rechts, im Falle des Ab­satz 1 lit. d) ab dem Zeit­punkt, in dem der Kunde von den an­spruchs­be­grün­den­den Um­stän­den Kennt­nis er­langt hat oder ohne grobe Fahr­läs­sig­keit er­lan­gen musste. Die Nach­lie­fe­rung bzw. Nach­bes­se­rung führt nicht zum Lauf ei­ner neuen Ver­jäh­rung bzw. ei­ner Ver­län­ge­rung der Ver­jäh­rungs­frist, es sei denn WUR­ZEL-KIL­LER hat aus­nahms­weise ein An­er­kennt­nis im Sinne des § 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB er­klärt. Die Ver­jäh­rung tritt spä­tes­tens mit Ab­lauf der in § 199 BGB be­stimm­ten Höchst­fris­ten ein.

(3) Ab­wei­chend vom Vor­ste­hen­den gel­ten die ge­setz­li­chen Ver­jäh­rungs­re­ge­lun­gen

  • a) in den in § 11 Ab­satz 6 ge­nann­ten Fäl­len,
  • b) im Falle gro­ber Fahr­läs­sig­keit bei An­sprü­chen auf Scha­dens­er­satz, Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen und Frei­stel­lungs­an­sprü­chen,
  • c) bei An­sprü­chen we­gen ei­nes Man­gels in den Fäl­len des § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB und des § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB,
  • d) für alle an­de­ren als die in Ab­satz 1 ge­nann­ten An­sprü­che.

§ 13 Vertraulichkeit, Vertragsstrafe bei Verstößen gegen die Vertraulichkeit

(1) Der Kunde ver­pflich­tet sich, den In­halt der auf Grund­lage die­ser AGB ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­träge so­wie alle im Zu­sam­men­hang mit der Ver­trags­ver­hand­lung und ‑durch­füh­rung er­lang­ten In­for­ma­tio­nen und Er­kennt­nisse, so­weit sie nach dem aus­drück­li­chen Wunsch von WUR­ZEL-KIL­LER und/​oder nach den Um­stän­den des Ein­zel­falls er­kenn­bar ge­heim­hal­tungs­be­dürf­tig sind, ver­trau­lich zu be­han­deln und kei­nem Drit­ten ge­gen­über of­fen zu le­gen, es sei denn, dass dies zur Durch­füh­rung des Ver­trags er­for­der­lich sein sollte oder die Of­fen­le­gung ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben ist oder durch ein Ge­richt oder eine Be­hörde bin­dend an­ge­ord­net wurde. Der Kunde wird WUR­ZEL-KIL­LER vorab über die er­zwun­gene Of­fen­le­gung in­for­mie­ren, so­weit dies recht­mä­ßig ist, und die Of­fen­le­gung auf das not­wen­dige Maß be­schrän­ken. Wei­ter­ge­hende ge­setz­li­che Pflich­ten zur Ge­heim­hal­tung blei­ben un­be­rührt.

(2) Die Ver­pflich­tun­gen zur Ver­trau­lich­keit nach Ab­satz 1 gel­ten un­be­fris­tet.

(3) Für je­den Fall der schuld­haf­ten Ver­let­zung der Ver­pflich­tung zu Ver­trau­lich­keit nach Ab­satz 1 ver­pflich­tet sich der Kunde an WUR­ZEL-KIL­LER eine von WUR­ZEL-KIL­LER im Ein­zel­fall nach bil­li­gem Er­mes­sen zu be­stim­mende und im Falle des Streits über die An­ge­mes­sen­heit vom zu­stän­di­gen Ge­richt zu über­prü­fende Ver­trags­strafe zu zah­len; die Ver­pflich­tung zur Zah­lung ei­ner Ver­trags­strafe ist je­doch auf Pflicht­ver­let­zun­gen in­ner­halb von fünf Jah­ren nach Aus­füh­rung des letz­ten auf der Grund­lage die­ser AGB ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­trags be­grenzt.

(4) Eine zwi­schen den Par­teien be­reits ge­schlos­sene oder noch zu schlie­ßende Ver­trau­lich­keits­ver­ein­ba­rung geht im Zwei­fel die­sem § 13 vor.

§ 14 Keine Verpflichtung zur Zahlung von Vertragsstrafen durch WURZEL-KILLER

WUR­ZEL-KIL­LER ist zur Zah­lung ei­ner Ver­trags­strafe an den Kun­den gleich aus wel­chem Rechts­grund nicht ver­pflich­tet. Dies gilt auch und ins­be­son­dere im Fall des Ver­zugs von WUR­ZEL-KIL­LER.

II. Vorbestellungen

§ 15 Stornierbare Vorbestellung

(1) Im Fall der Stor­nier­ba­ren Vor­be­stel­lung er­wirbt der Kunde mit An­nahme der Vor­be­stel­lung durch WUR­ZEL-KIL­LER und Zah­lung der ver­ein­bar­ten Be­ar­bei­tungs­ge­bühr durch den Kun­den das Recht, nach Er­rei­chung der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der vor­be­stell­ten Ware nach Maß­gabe die­ses § 15 („Stor­nier­bare Vor­be­stel­lung“) ei­nen Kauf­ver­trag über die vor­be­stellte Ware ab­zu­schlie­ßen. Da­ne­ben er­hält der Kunde wei­tere Vor­teile. Die nä­he­ren Ein­zel­hei­ten ins­be­son­dere zu den wei­te­ren Vor­tei­len, zur Ware, zur Höhe der Be­ar­bei­tungs­ge­bühr und zum Kauf­preis er­ge­ben sich aus der Be­schrei­bung der Stor­nier­ba­ren Vor­be­stel­lung auf der Web­seite von WUR­ZEL-KIL­LER (ent­schei­dend ist je­weils der Ver­si­ons­stand zum Zeit­punkt der Ab­sen­dung der Vor­be­stel­lung).

(2) Der Ein­tritt der Markt­reife und der Lie­fer­bar­keit der Ware ist im Zeit­punkt der Vor­be­stel­lung nicht si­cher. Der Kunde be­tei­ligt sich mit der von ihm zu zah­len­den und grund­sätz­lich nicht rück­zahl­ba­ren Be­ar­bei­tungs­ge­bühr am Ri­siko, dass es WUR­ZEL-KIL­LER nicht ge­lingt, die Markt­reife und die Lie­fer­bar­keit der Ware zu er­rei­chen.

(3) Nach Er­rei­chen der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit wird WUR­ZEL-KIL­LER dem Kun­den den Ab­schluss des Kauf­ver­trags über die Ware in Text­form be­stä­ti­gen und den Zeit­punkt der vor­aus­sicht­li­chen Lie­fe­rung mit­tei­len. Mit Zu­gang die­ser Auf­trags­be­stä­ti­gung beim Kun­den wan­delt sich die Vor­be­stel­lung in eine ver­bind­li­che Be­stel­lung des Kun­den um und WUR­ZEL-KIL­LER nimmt die Be­stel­lung des Kun­den gleich­zei­tig an.

(4) Der Kunde kann die Stor­nier­bare Vor­be­stel­lung je­der­zeit in Text­form kün­di­gen. Das Recht zur Kün­di­gung der Stor­nier­ba­ren Vor­be­stel­lung en­det nach Ab­lauf von 14 Ta­gen ge­rech­net ab dem Zu­gang der Auf­trags­be­stä­ti­gung beim Kun­den. Kün­digt der Kunde, so ver­bleibt die Be­ar­bei­tungs­ge­bühr bei WUR­ZEL-KIL­LER, eine Rück­zah­lung der Be­ar­bei­tungs­ge­bühr al­lein auf­grund der Kün­di­gung ist aus­ge­schlos­sen.

(5) WUR­ZEL-KIL­LER ist be­müht, die Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der vor­be­stell­ten Ware in­ner­halb der Ent­wick­lungs­zeit zu er­rei­chen, über­nimmt aber keine da­hin­ge­hende Ver­pflich­tung und keine Ge­währ da­für, dass dies auch ge­lingt. Der Kunde kann da­her über seine in die­sem Ka­pi­tel II. „Vor­be­stel­lun­gen“ hin­aus ge­nann­ten Rechte kei­ner­lei An­sprü­che al­lein aus dem Um­stand her­lei­ten, dass WUR­ZEL-KIL­LER die Markt­reife bzw. Lie­fer­bar­keit der Ware nicht er­reicht. Dem­ge­gen­über kann der Kunde Zah­lun­gen, die er in der Hoff­nung auf den Ein­tritt der Markt­reife und der Lie­fer­bar­keit ge­leis­tet hat (ins­be­son­dere die Be­ar­bei­tungs­ge­bühr), dann zu­rück­for­dern und die sich nach dem Ge­setz dar­aus er­ge­ben­den wei­ter­ge­hen­den An­sprü­che gel­tend ma­chen, wenn WUR­ZEL-KIL­LER

  • 1. den Kun­den im Vor­feld der be­tref­fen­den Zah­lung über die Er­reich­bar­keit der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der Ware in­ner­halb der Ent­wick­lungs­zeit arg­lis­tig ge­täuscht hat,
  • 2. die be­tref­fende Zah­lung an­ge­nom­men hat, ob­wohl WUR­ZEL-KIL­LER in die­sem Zeit­punkt be­reits be­kannt war oder hätte be­kannt sein müs­sen, dass WUR­ZEL-KIL­LER die Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der Ware in­ner­halb der Ent­wick­lungs­zeit nicht er­rei­chen wird, oder
  • 3. den Ein­tritt der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der Ware in­ner­halb der Ent­wick­lungs­zeit vor­sätz­lich ver­ei­telt hat.

(6) WUR­ZEL-KIL­LER wird den Kun­den un­ver­züg­lich dar­über in­for­mie­ren, wenn WUR­ZEL-KIL­LER zur Über­zeu­gung ge­langt ist, dass die Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der vor­be­stell­ten Ware nicht in­ner­halb der Ent­wick­lungs­zeit er­reicht wer­den kön­nen. WUR­ZEL-KIL­LER be­hält sich vor, nach Ab­lauf der Ent­wick­lungs­zeit alle Be­mü­hun­gen zur Er­rei­chung der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der Ware ein­zu­stel­len.

(7) WUR­ZEL-KIL­LER hat das Recht, nach Ab­lauf ei­nes Jah­res ge­rech­net ab dem Schluss des Ka­len­der­jah­res, in wel­chem die Ent­wick­lungs­zeit ge­en­det hat, die Vor­be­stel­lung durch Er­klä­rung in Text­form mit Wir­kung für die Zu­kunft zu kün­di­gen. Die Kün­di­gung ist nicht frist­ge­bun­den und kann je­der­zeit ab der Ent­ste­hung des Kün­di­gungs­rechts er­klärt wer­den. Mit Kün­di­gung ent­fal­len das Recht und die Pflicht des Kun­den als auch von WUR­ZEL-KIL­LER zum Ab­schluss ei­nes Kauf­ver­trags über die vor­be­stellte Ware end­gül­tig. Für den Aus­schluss der Rück­erstat­tung ge­leis­te­ter Zah­lun­gen gilt Ab­satz 5.

§ 16 Presale Funding

(1) Beim Pre­sale Fun­ding han­delt es sich wie bei der Stor­nier­ba­ren Vor­be­stel­lung um eine be­son­dere Form der Vor­be­stel­lung, die je­doch im Un­ter­schied zur Stor­nier­ba­ren Vor­be­stel­lung nicht frei wi­der­ruf­lich ist und zu­dem eine we­sent­lich hö­here Ri­si­ko­be­tei­li­gung zum Ge­gen­stand hat. Mit An­nahme der Vor­be­stel­lung durch WUR­ZEL-KIL­LER und Zah­lung der ers­ten Kauf­preis­rate („Ri­si­ko­an­teil“) durch den Kun­den er­wirbt der Kunde das Recht und zu­gleich die Pflicht, nach Er­rei­chung der Markt­reife und Lie­fer­bar­keit der vor­be­stell­ten Ware nach Maß­gabe die­ses § 16 („Pre­sale Fun­ding“) ei­nen Kauf­ver­trag über die vor­be­stellte Ware ab­zu­schlie­ßen. Da­ne­ben er­hält der Kunde wei­tere Vor­teile. Die nä­he­ren Ein­zel­hei­ten ins­be­son­dere zu den wei­te­ren Vor­tei­len, zur Ware so­wie zur Höhe des Ri­si­ko­an­teils und des Kauf­prei­ses er­ge­ben sich aus der Be­schrei­bung des Pre­sale Fun­ding auf der Web­seite von WUR­ZEL-KIL­LER (ent­schei­dend ist der Ver­si­ons­stand zum Zeit­punkt der Ab­sen­dung der Vor­be­stel­lung).

(2) Der Ein­tritt der Markt­reife und der Lie­fer­bar­keit ist im Zeit­punkt der Vor­be­stel­lung nicht si­cher. Der Kunde be­tei­ligt sich mit dem von ihm zu zah­len­den und grund­sätz­lich nicht rück­zahl­ba­ren Ri­si­ko­an­teil am Ri­siko, dass es WUR­ZEL-KIL­LER nicht ge­lingt, die Markt­reife und die Lie­fer­bar­keit der Ware zu er­rei­chen.

(3) So­wohl der Kunde als auch WUR­ZEL-KIL­LER ha­ben das Recht, nach Ab­lauf ei­nes Jah­res ge­rech­net ab dem Schluss des Ka­len­der­jah­res, in wel­chem die Ent­wick­lungs­zeit ge­en­det hat, die Vor­be­stel­lung durch Er­klä­rung in Text­form mit Wir­kung für die Zu­kunft zu kün­di­gen. Die Kün­di­gung ist nicht frist­ge­bun­den und kann je­der­zeit ab der Ent­ste­hung des Kün­di­gungs­rechts er­klärt wer­den. Mit Kün­di­gung ent­fal­len das Recht und die Pflicht des Kun­den als auch von WUR­ZEL-KIL­LER zum Ab­schluss ei­nes Kauf­ver­trags über die vor­be­stellte Ware end­gül­tig. Ein Recht des Kun­den zur Rück­for­de­rung der ers­ten Kauf­preis­rate („Ri­si­ko­an­teil“) be­steht nicht, in­so­weit gilt § 15 („Stor­nier­bare Vor­be­stel­lung“) Ab­satz 5 ent­spre­chend.

(4) § 15 („Stor­nier­bare Vor­be­stel­lung“) Ab­satz 3 und Ab­satz 6 gilt ent­spre­chend.

III. Kauf von Waren

§ 17 Vertragsgegenstand

(1) So­weit WUR­ZEL-KIL­LER dem Kun­den Ware ver­kauft, er­ge­ben sich die nä­he­ren Ein­zel­hei­ten, ins­be­son­dere zur Be­schaf­fen­heit und zum Leis­tungs­um­fang aus dem Ein­zel­ver­trag.

(2) So­weit ein Be­nut­zer­hand­buch oder eine sons­tige Do­ku­men­ta­tion ge­schul­det ist, er­folgt de­ren Aus­lie­fe­rung vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag in ei­nem gän­gi­gen Da­tei­for­mat (z.B. PDF, Word, TXT).

(3) Sons­tige Leis­tun­gen in Be­zug auf die Ware, ins­be­son­dere Auf­stel­lung, In­stal­la­tion, Ein­rich­tung und War­tung der Ware sind nur dann ge­schul­det, wenn dies im Ein­zel­ver­trag be­stimmt ist.

§ 18 Lieferung, Gefahrübergang, Kostentragung, Teillieferung

(1) Alle Lie­fe­run­gen er­fol­gen man­gels ei­ner an­de­ren Ver­ein­ba­rung (z.B. ei­ner Ver­ein­ba­rung von IN­CO­TERMS) im Ein­zel­ver­trag auf Ge­fahr und Kos­ten des Kun­den im Sinne ei­nes Ver­sen­dungs­kaufs. Die Ge­fahr des zu­fäl­li­gen Un­ter­gangs oder der zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Sa­che geht auf den Kun­den über, so­bald WUR­ZEL-KIL­LER die Sa­che an die zur Aus­füh­rung des Trans­ports be­stimmte Per­son über­gibt. Die Lie­fe­rung er­folgt auch dann auf Ge­fahr des Kun­den, wenn WUR­ZEL-KIL­LER den Trans­port nicht durch eine un­ter­neh­mens­fremde Trans­port­per­son, son­dern durch ei­gene Mit­ar­bei­ter aus­führt; ein zu­fäl­li­ger Un­ter­gang oder eine zu­fäl­lige Ver­schlech­te­rung der Sa­che liegt in die­sem Fall je­doch nicht vor, wenn der Mit­ar­bei­ter von WUR­ZEL-KIL­LER dies zu ver­tre­ten hat.

(2) So­weit die Ein­zel­hei­ten der Lie­fe­rung im Ein­zel­ver­trag nicht ge­re­gelt sind, ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, die Art des Ver­sands, ins­be­son­dere Trans­port­un­ter­neh­men, Ver­pa­ckung und Ver­sand­weg, selbst zu be­stim­men. Der Ver­sand er­folgt grund­sätz­lich nur in­ner­halb der Eu­ro­päi­schen Union. Er­folgt im Ein­zel­fall der Ver­sand in ein Land au­ßer­halb der Eu­ro­päi­schen Union, so ist der Kunde für eine ord­nungs­ge­mäße Ein­fuhr­ver­zol­lung ver­ant­wort­lich und trägt de­ren Kos­ten und alle sons­ti­gen mit der Ein­fuhr ver­bun­de­nen Kos­ten.

(3) WUR­ZEL-KIL­LER ist zu Teil­lie­fe­run­gen be­rech­tigt, wenn die Teil­lie­fe­rung für den Kun­den im Rah­men des ver­trag­li­chen Be­stim­mungs­zwecks ver­wend­bar ist, die Lie­fe­rung der rest­li­chen be­stell­ten Leis­tun­gen si­cher­ge­stellt ist und dem Kun­den hier­durch kein er­heb­li­cher Mehr­auf­wand oder zu­sätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen, es sei denn, WUR­ZEL-KIL­LER er­klärt sich zur Über­nahme die­ser Kos­ten be­reit. Die ge­setz­li­chen Rechte des Kun­den in Be­zug auf die recht­zei­tige Be­lie­fe­rung wer­den da­durch nicht be­rührt.

(4) Kommt der Kunde in An­nah­me­ver­zug, un­ter­lässt er eine Mit­wir­kungs­hand­lung oder ver­zö­gert sich die Lie­fe­rung von WUR­ZEL-KIL­LER aus an­de­ren vom Kun­den zu ver­tre­ten­den Grün­den, so ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, Er­satz des hier­aus ent­ste­hen­den Scha­dens ein­schließ­lich Mehr­auf­wen­dun­gen (z.B. La­ger­kos­ten) zu ver­lan­gen. Hier­für be­rech­net WUR­ZEL-KIL­LER eine pau­schale Ent­schä­di­gung be­gin­nend mit der Lie­fer­frist bzw. – man­gels ei­ner Lie­fer­frist – mit der Mit­tei­lung der Ver­sand­be­reit­schaft der Ware. Die pau­schale Ent­schä­di­gung be­läuft sich auf 0,5 % des je­wei­li­gen Net­to­rech­nungs­be­trags pro Ka­len­der­wo­che, höchs­tens je­doch ins­ge­samt 5% bzw. für den Fall der end­gül­ti­gen Nicht­ab­nahme 10%. Der Nach­weis ei­nes hö­he­ren Scha­dens und die ge­setz­li­chen An­sprü­che von WUR­ZEL-KIL­LER (ins­be­son­dere Er­satz von Mehr­auf­wen­dun­gen, an­ge­mes­sene Ent­schä­di­gung, Kün­di­gung) blei­ben un­be­rührt; die Pau­schale ist aber auf wei­ter­ge­hende Geld­an­sprü­che an­zu­rech­nen. Dem Kun­den bleibt der Nach­weis ge­stat­tet, dass WUR­ZEL-KIL­LER über­haupt kein oder nur ein we­sent­lich ge­rin­ge­rer Scha­den als vor­ste­hende Pau­schale ent­stan­den ist.

§ 19 Rücknahme besonderer Verpackungen,

Der Kunde ist be­rech­tigt, Trans­port­ver­pa­ckun­gen so­wie sons­tige be­son­dere Ver­pa­ckun­gen im Sinne von § 15 Abs. 1 Satz 1 Ver­pa­ckungs­ge­setz (Ver­packG) an WUR­ZEL-KIL­LER zu­rück­zu­ge­ben. Ort der Rück­nahme ist vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag der Un­ter­neh­mens­sitz von WUR­ZEL-KIL­LER. Die Kos­ten der Rück­sen­dung der Ver­pa­ckung trägt der Kunde. Der Kunde wird den Ter­min so­wie die Art und Weise der Rück­sen­dung mit WUR­ZEL-KIL­LER im Vor­feld ab­stim­men. WUR­ZEL-KIL­LER wird die zu­rück­ge­sand­ten Ver­pa­ckun­gen wie­der­ver­wen­den oder ord­nungs­ge­mäß ent­sor­gen. Satz 1, 2, 3, 4 und 5 gilt ent­spre­chend, wenn sich die Ver­pflich­tung von WUR­ZEL-KIL­LER zur Rück­nahme ei­ner Ver­pa­ckung aus ei­ner ver­gleich­ba­ren Rechts­norm (z.B. ei­nem im Ein­zel­fall an­wend­ba­ren aus­län­di­schen Ge­setz) er­gibt.

§ 20 Außenwirtschaftliche Einschränkungen

(1) Die Lie­fe­rung oder Leis­tung dient aus­schließ­lich den im Ein­zel­ver­trag fest­ge­leg­ten Zwe­cken. Der Kunde ge­währ­leis­tet, dass die Lie­fe­rung bzw. Leis­tung we­der durch den Kun­den noch die End­nut­zer der Lie­fe­rung bzw. Leis­tung in Ver­bin­dung mit ei­ner der fol­gen­den Tech­no­lo­gien ver­wen­det wird: Rüs­tungs­tech­no­lo­gie, Waf­fen so­wie Flug­zeuge, Droh­nen, Ra­ke­ten und sons­tige Trä­ger­sys­teme, die Waf­fen tra­gen kön­nen, und/​oder Nu­kle­ar­tech­no­lo­gie.

(2) Der Kunde ge­währ­leis­tet dar­über hin­aus, dass die Lie­fe­rung bzw. Leis­tung we­der durch den Kun­den noch alle wei­te­ren Ab­neh­mer gleich wel­chen Gra­des in der Lie­fer­kette ein­schließ­lich der End­nut­zer un­ter Ver­stoß ge­gen au­ßen­wirt­schaft­li­che Ein­schrän­kun­gen ver­wen­det wird. Der Kunde wird die an­ge­strebte Lie­fe­rung bzw. Leis­tung zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt, so­weit mög­lich und zu­mut­bar be­reits vor der Be­stel­lung, auf alle in Be­tracht kom­men­den au­ßen­wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kun­gen hin prü­fen und WUR­ZEL-KIL­LER un­ver­züg­lich in­for­mie­ren, soll­ten sich An­halts­punkte für mög­li­che au­ßen­wirt­schaft­li­che Ein­schrän­kun­gen er­ge­ben. Der Kunde ver­pflich­tet sich für je­den Ein­zel­fall, eine End­ver­bleibs­er­klä­rung ab­zu­ge­ben. Die nä­he­ren Ein­zel­hei­ten sol­len im Ein­zel­ver­trag ge­re­gelt wer­den.

(3) WUR­ZEL-KIL­LER kann die Er­fül­lung der Ver­pflich­tun­gen aus dem Ein­zel­ver­trag ver­wei­gern, so­weit die Er­fül­lung durch au­ßen­wirt­schaft­li­che Ein­schrän­kun­gen ver­bo­ten oder be­ein­träch­tigt ist (z.B. weil keine Aus­fuhr­ge­neh­mi­gung er­teilt wird). WUR­ZEL-KIL­LER wird den Kun­den un­ver­züg­lich über sol­che Um­stände in­for­mie­ren.

(4) Ver­wei­gert WUR­ZEL-KIL­LER die Lie­fe­rung oder Leis­tung auf­grund ei­nes Be­reit­stel­lungs­ver­bots und der Kunde be­strei­tet das Vor­lie­gen ei­nes Be­reit­stel­lungs­ver­bots, wird der Kunde, so­weit mög­lich und zu­mut­bar, bei der zu­stän­di­gen Be­hörde eine schrift­li­che Be­stä­ti­gung be­an­tra­gen, wo­nach WUR­ZEL-KIL­LER mit der Er­fül­lung der Ver­pflich­tun­gen aus dem Ein­zel­ver­trag nicht ge­gen das durch die Be­hörde an­ge­wandte Au­ßen­wirt­schafts­recht ver­stößt. Wird eine sol­che Be­stä­ti­gung in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Frist nicht bei­gebracht, wer­den die Par­teien vom Vor­lie­gen ei­nes Be­reit­stel­lungs­ver­bots aus­ge­hen. Ebenso wer­den die Par­teien vom Vor­lie­gen ei­nes Be­reit­stel­lungs­ver­bots aus­ge­hen, wenn die Be­an­tra­gung der Be­stä­ti­gung bei der zu­stän­di­gen Be­hörde un­mög­lich oder un­zu­mut­bar ist und ob­jek­tive An­halts­punkte da­für be­stehen, dass die Ver­let­zung ei­nes Be­reit­stel­lungs­ver­bots mög­lich ist.

(5) Scha­dens- und Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che des Kun­den auf­grund der vor­ge­nann­ten au­ßen­wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kun­gen sind aus­ge­schlos­sen, so­weit

  • a) die au­ßen­wirt­schaft­li­che Ein­schrän­kung nicht von WUR­ZEL-KIL­LER selbst zu ver­tre­ten ist oder
  • b) WUR­ZEL-KIL­LER den Kun­den nicht arg­lis­tig über das Be­stehen der au­ßen­wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kung ge­täuscht hat.

Für eine bloß fahr­läs­sige Un­kennt­nis ei­ner au­ßen­wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kung haf­tet WUR­ZEL-KIL­LER nicht. Für den Um­fang und die Höhe der Haf­tung auf Scha­dens­er­satz und Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen we­gen ei­ner von WUR­ZEL-KIL­LER zu ver­tre­ten­den au­ßen­wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kung gilt Ziff. I. § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“).

(6) Un­be­scha­det wei­te­rer ge­setz­li­cher oder ver­trag­li­cher In­for­ma­ti­ons­pflich­ten wird der Kunde WUR­ZEL-KIL­LER un­ver­züg­lich über sämt­li­che Um­stände in­for­mie­ren und sämt­li­che Do­ku­mente bei­brin­gen, wel­che nach dem Au­ßen­wirt­schafts­recht des Lands,

  • a) in dem der Kunde sei­nen Sitz hat,
  • b) in wel­ches die be­stim­mungs­ge­mäße Lie­fe­rung bzw. Leis­tung so­wie
  • c) durch wel­ches die be­stim­mungs­ge­mäße Lie­fe­rung bzw. Leis­tung er­folgt,

für eine rei­bungs­lose Er­fül­lung der Ver­pflich­tun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER er­for­der­lich oder zweck­mä­ßig sind. Hierzu ge­hö­ren ins­be­son­dere auch An­ga­ben zum End­kun­den, dem Be­stim­mungs­land und dem be­ab­sich­tig­ten Ver­wen­dungs­zweck der Lie­fe­rung bzw. Leis­tung.

§ 21 Eigentumsvorbehalt

(1) Bis zur Er­fül­lung al­ler For­de­run­gen aus der Ge­schäfts­be­zie­hung (ein­schließ­lich sämt­li­cher Sal­do­for­de­run­gen aus ei­nem auf diese Ge­schäfts­be­zie­hung be­schränk­ten Kon­to­kor­rent­ver­hält­nis), die WUR­ZEL-KIL­LER gleich aus wel­chem Rechts­grund ge­gen den Kun­den zu­ste­hen, wer­den WUR­ZEL-KIL­LER die fol­gen­den Si­cher­hei­ten ge­währt.

(2) Ge­lie­ferte Ware bleibt bis zur voll­stän­di­gen Be­zah­lung al­ler ge­si­cher­ten For­de­run­gen Ei­gen­tum von WUR­ZEL-KIL­LER. Die Ware so­wie die nach den nach­fol­gen­den Be­stim­mun­gen an ihre Stelle tre­tende, vom Ei­gen­tums­vor­be­halt er­fasste Ware wird nach­fol­gend „Vor­be­halts­ware“ ge­nannt. So­weit im Fol­gen­den auf den Wert der Ware oder ei­ner Sa­che ab­ge­stellt wird, so ist da­mit der Rech­nungs­wert, im Falle des Feh­lens ei­ner Rech­nung der Lis­ten­preis und wie­derum im Falle des Feh­lens ei­nes Lis­ten­prei­ses der ob­jek­tive Wert ge­meint.

(3) Der Kunde ver­wahrt die Vor­be­halts­ware un­ent­gelt­lich und mit der Sorg­falt ei­nes or­dent­li­chen Ge­schäfts­manns für WUR­ZEL-KIL­LER. Er ist ver­pflich­tet, die Vor­be­halts­ware ord­nungs­ge­mäß zu ver­si­chern und WUR­ZEL-KIL­LER auf An­for­de­rung eine sol­che Ver­si­che­rung nach­zu­wei­sen.

(4) Der Kunde ist be­rech­tigt, die Vor­be­halts­ware bis zum Ein­tritt des Ver­wer­tungs­falls (Ab­satz 9) im ord­nungs­ge­mä­ßen Ge­schäfts­gang zu ver­ar­bei­ten und zu ver­äu­ßern. Ver­pfän­dun­gen und Si­che­rungs­über­eig­nun­gen sind un­zu­läs­sig.

(5) Wird die Vor­be­halts­ware vom Kun­den ver­ar­bei­tet, so wird ver­ein­bart, dass die Ver­ar­bei­tung im Na­men und für Rech­nung von WUR­ZEL-KIL­LER als Her­stel­ler er­folgt und WUR­ZEL-KIL­LER un­mit­tel­bar das Ei­gen­tum oder – wenn die Ver­ar­bei­tung aus Stof­fen meh­re­rer Ei­gen­tü­mer er­folgt oder der Wert der ver­ar­bei­te­ten Sa­che hö­her ist als der Wert der Vor­be­halts­ware – das Mit­ei­gen­tum (Bruch­teils­ei­gen­tum) an der neu ge­schaf­fe­nen Sa­che im Ver­hält­nis des Werts der Vor­be­halts­ware zum Wert der neu ge­schaf­fe­nen Sa­che er­wirbt. Für den Fall, dass kein sol­cher Ei­gen­tums­er­werb zu­guns­ten WUR­ZEL-KIL­LER ein­tre­ten sollte und es sich bei der neu ge­schaf­fe­nen Sa­che um eine be­weg­li­che Sa­che han­delt, über­trägt der Kunde be­reits jetzt sein künf­ti­ges Ei­gen­tum oder in dem in Satz 1 ge­nann­ten Ver­hält­nis Mit­ei­gen­tum an der neu ge­schaf­fe­nen Sa­che zur Si­cher­heit an WUR­ZEL-KIL­LER.

(6) Im Fall der Wei­ter­ver­äu­ße­rung der Vor­be­halts­ware tritt der Kunde be­reits jetzt si­che­rungs­hal­ber die hier­aus ent­ste­hende For­de­rung ge­gen den Er­wer­ber – bei Mit­ei­gen­tum von WUR­ZEL-KIL­LER an der Vor­be­halts­ware je­doch nur an­tei­lig ent­spre­chend dem Mit­ei­gen­tums­an­teil – an WUR­ZEL-KIL­LER ab. Glei­ches gilt für sons­tige For­de­run­gen, die an die Stelle der Vor­be­halts­ware tre­ten oder sonst hin­sicht­lich der Vor­be­halts­ware ent­ste­hen, wie z.B. Ver­si­che­rungs­an­sprü­che oder An­sprü­che aus un­er­laub­ter Hand­lung bei Ver­lust oder Zer­stö­rung.

(7) Ver­ar­bei­tet der Kunde die Vor­be­halts­ware im Auf­trag sei­nes Ab­neh­mers („End­kunde“), so tritt er be­reits jetzt seine For­de­rung, die ihm als Ver­gü­tung für die Lie­fe­rung und Ver­ar­bei­tung zu­steht, si­che­rungs­hal­ber – je­doch nur an­tei­lig ent­spre­chend dem Mit­ei­gen­tums­an­teil von WUR­ZEL-KIL­LER – an WUR­ZEL-KIL­LER ab.

(8) Bis auf Wi­der­ruf ist der Kunde zur Ein­zie­hung der nach Ab­satz 6 und 7 ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen be­fugt. Der Kunde wird auf die ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen ge­leis­tete Zah­lun­gen bis zur Höhe der ge­si­cher­ten For­de­rung un­ver­züg­lich an WUR­ZEL-KIL­LER wei­ter­lei­ten. Bei Vor­lie­gen ei­nes wich­ti­gen Grun­des, ins­be­son­dere bei Zah­lungs­ver­zug, Zah­lungs­ein­stel­lung oder be­grün­de­ten An­halts­punk­ten für eine Über­schul­dung oder dro­hende Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Kun­den, ist WU­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, die Ein­zie­hungs­be­fug­nis des Kun­den zu wi­der­ru­fen. WUR­ZEL-KIL­LER ist dar­über hin­aus be­rech­tigt, nach vor­he­ri­ger An­dro­hung un­ter Ein­hal­tung ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist zur Zah­lung und de­ren frucht­lo­sen Ab­lauf die Si­che­rungs­ab­tre­tung of­fen zu le­gen, die ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen zu ver­wer­ten so­wie die Of­fen­le­gung der Si­che­rungs­ab­tre­tung durch den Kun­den ge­gen­über den End­kun­den zu ver­lan­gen. Im Falle des Vor­lie­gens ei­nes wich­ti­gen Grun­des nach Satz 3 bzw. ei­nes frucht­lo­sen Frist­ab­laufs nach Satz 4 hat der Kunde WUR­ZEL-KIL­LER die zur Gel­tend­ma­chung sei­ner Rechte ge­gen den End­kun­den er­for­der­li­chen Aus­künfte zu er­tei­len und die er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen aus­zu­hän­di­gen.

(9) Grei­fen Dritte auf die Vor­be­halts­ware zu, ins­be­son­dere durch Pfän­dung, wird der Kunde sie un­ver­züg­lich auf das Ei­gen­tum von WUR­ZEL-KIL­LER hin­wei­sen und WUR­ZEL-KIL­LER hier­über in­for­mie­ren, um WUR­ZEL-KIL­LER die Durch­set­zung sei­ner Ei­gen­tums­rechte zu er­mög­li­chen. So­fern der Dritte nicht in der Lage ist, WUR­ZEL-KIL­LER die in die­sem Zu­sam­men­hang ent­ste­hen­den ge­richt­li­chen oder au­ßer­ge­richt­li­chen Kos­ten zu er­stat­ten, haf­tet hier­für der Kunde ge­gen­über WUR­ZEL-KIL­LER.

(10) WUR­ZEL-KIL­LER wird die Vor­be­halts­ware so­wie die an ihre Stelle tre­ten­den Sa­chen oder For­de­run­gen frei­ge­ben, so­weit ihr Wert die Höhe der ge­si­cher­ten For­de­run­gen um mehr als 10 % über­steigt. Die Aus­wahl der da­nach frei­zu­ge­ben­den Ge­gen­stände liegt bei WUR­ZEL-KIL­LER.

(11) Bei Nicht­zah­lung der fäl­li­gen Ver­gü­tung oder Nicht­er­fül­lung ei­ner sons­ti­gen fäl­li­gen For­de­rung aus der Ge­schäfts­be­zie­hung ist WUR­ZEL-KIL­LER be­rech­tigt, nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten und/​oder die Vor­be­halts­ware auf Grund des Ei­gen­tums­vor­be­halts her­aus zu ver­lan­gen (Ver­wer­tungs­fall). Das Her­aus­ga­be­ver­lan­gen be­inhal­tet nicht zu­gleich die Er­klä­rung des Rück­tritts; WUR­ZEL-KIL­LER ist viel­mehr be­rech­tigt, le­dig­lich die Vor­be­halts­ware her­aus zu ver­lan­gen und sich den Rück­tritt vor­zu­be­hal­ten. Er­füllt der Kunde die fäl­lige For­de­rung nicht, darf WUR­ZEL-KIL­LER diese Rechte nur gel­tend ma­chen, wenn WUR­ZEL-KIL­LER dem Kun­den zu­vor er­folg­los eine an­ge­mes­sene Frist zur Zah­lung ge­setzt hat oder eine der­ar­tige Frist­set­zung nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ent­behr­lich ist.

§ 22 Untersuchungs- und Rügepflicht

Die Män­gel­an­sprü­che des Kun­den set­zen vor­aus, dass er sei­nen ge­setz­li­chen Un­ter­su­chungs- und Rü­ge­pflich­ten (§§ 377, 381 HGB) nach­ge­kom­men ist. Bei zum Ein­bau oder zur sons­ti­gen Wei­ter­ver­ar­bei­tung be­stimm­ten Sa­chen hat eine Un­ter­su­chung in je­dem Fall un­mit­tel­bar vor der Ver­ar­bei­tung zu er­fol­gen. Zeigt sich bei der Lie­fe­rung, der Un­ter­su­chung oder zu ir­gend­ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt ein Man­gel, so ist WUR­ZEL-KIL­LER hier­von un­ver­züg­lich schrift­lich An­zeige zu ma­chen. In je­dem Fall sind of­fen­sicht­li­che Män­gel spä­tes­tens am 10. Ka­len­der­tag ab Lie­fe­rung und bei der Un­ter­su­chung nicht er­kenn­bare Män­gel in­ner­halb der glei­chen Frist ab Ent­de­ckung schrift­lich an­zu­zei­gen. Ver­säumt der Kunde die ord­nungs­ge­mäße Un­ter­su­chung und/​oder Män­gel­an­zeige, ist die Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER für den nicht bzw. nicht recht­zei­tig oder nicht ord­nungs­ge­mäß an­ge­zeig­ten Man­gel nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten aus­ge­schlos­sen.

§ 23 Sachmängel

(1) Die Lie­fe­rung oder Leis­tung hat die ver­ein­barte Be­schaf­fen­heit, eig­net sich für die ver­trag­lich vor­aus­ge­setzte, sonst die ge­wöhn­li­che Ver­wen­dung und hat die bei Lie­fe­run­gen bzw. Leis­tun­gen die­ser Art üb­li­che Qua­li­tät.

(2) Sach­män­gel­an­sprü­che sind aus­ge­schlos­sen bei

  • a) Ver­trags­ver­hält­nis­sen, für die das Ge­setz keine Sach­män­gel­an­sprü­che vor­sieht, wie z.B. bei Dienst­ver­trä­gen;
  • b) Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen von WUR­ZEL-KIL­LER, für wel­che der Kunde keine Ge­gen­leis­tung schul­det;
  • c) nur un­er­heb­li­chen Ab­wei­chun­gen von der ver­ein­bar­ten Be­schaf­fen­heit und bei nur un­er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen der Brauch­bar­keit;
  • d) Be­ein­träch­ti­gun­gen, wel­che aus dem Ein­satz au­ßer­halb der ver­ein­bar­ten Um­ge­bungs­be­din­gun­gen, Fehl­be­die­nung, der ver­trags­wid­ri­gen Än­de­rung, feh­ler­haf­tem Trans­port, feh­ler­haf­ter In­stal­la­tion, feh­ler­haf­ter La­ge­rung oder der Ver­wen­dung nicht den Ori­gi­nal­spe­zi­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen­der Er­satz­teile oder Ver­brauchs­ma­te­ria­len durch den Kun­den oder ei­ner vom Kun­den bei­gestell­ten Sa­che oder er­brach­ten Mit­wir­kung fol­gen, so­weit dies nicht von WUR­ZEL-KIL­LER zu ver­tre­ten ist;
  • e) Män­geln, die dem Kun­den bei Ver­trags­schluss in­folge gro­ber Fahr­läs­sig­keit un­be­kannt ge­blie­ben sind;
  • f) ei­ner Lie­fe­rung oder Leis­tung in ein Ge­biet au­ßer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land so­wie im Falle, dass die Lie­fe­rung oder Leis­tung be­stim­mungs­ge­mäß in ein Ge­biet au­ßer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wei­ter­ver­trie­ben oder dort ge­nutzt wer­den soll, so­weit die Lie­fe­rung oder Leis­tung im be­tref­fen­den Ge­biet ge­gen tech­ni­sche Nor­men, ge­setz­li­che oder sons­tige ho­heit­li­che Be­stim­mun­gen ver­stößt, die WUR­ZEL-KIL­LER we­der kannte noch ken­nen musste; WUR­ZEL-KIL­LER ist zur Prü­fung der Be­son­der­hei­ten aus­län­di­schen Rechts nicht ver­pflich­tet;
  • g) ei­nem Ver­trag über die Lie­fe­rung ge­brauch­ter Sa­chen.

Alle wei­te­ren ge­setz­li­chen bzw. ver­trag­li­chen Aus­schlüsse von Män­gel­an­sprü­chen blei­ben un­be­rührt.

(3) Der Kunde wird WUR­ZEL-KIL­LER bei der Feh­ler­ana­lyse und Man­gel­be­sei­ti­gung un­ter­stüt­zen, in­dem der Kunde auf­tre­tende Pro­bleme kon­kret be­schreibt und WUR­ZEL-KIL­LER um­fas­send in­for­miert. Der Kunde hat WUR­ZEL-KIL­LER die für Un­ter­su­chung der be­haup­te­ten Man­gel­haf­tig­keit so­wie für die Man­gel­be­sei­ti­gung er­for­der­li­che Zeit und Ge­le­gen­heit zu ge­wäh­ren. Han­delt es sich um eine be­weg­li­che Sa­che, wird der Kunde die be­an­stan­dete Sa­che nach Wahl von WUR­ZEL-KIL­LER zur Un­ter­su­chung an WUR­ZEL-KIL­LER über­sen­den oder sie zur Un­ter­su­chung vor Ort be­reit­hal­ten.

(4) Die Man­gel­be­sei­ti­gung er­folgt nach Wahl von WUR­ZEL-KIL­LER durch Be­sei­ti­gung des Man­gels vor Ort oder in den Ge­schäfts­räu­men von WUR­ZEL-KIL­LER oder durch Lie­fe­rung ei­ner Sa­che, die den Man­gel nicht hat. We­gen ei­nes Man­gels sind zu­min­dest drei Nach­bes­se­rungs­ver­su­che hin­zu­neh­men.

(5) Die Man­gel­be­sei­ti­gung kann vor­über­ge­hend bis zur end­gül­ti­gen Man­gel­be­sei­ti­gung, wel­che in ei­nem an­ge­mes­se­nen Zeit­raum nach­zu­ho­len ist, auch da­durch er­fol­gen, dass WUR­ZEL-KIL­LER Mög­lich­kei­ten auf­zeigt, die Aus­wir­kun­gen des Man­gels im Sinne ei­ner Um­ge­hungs­lö­sung zu ver­mei­den, so­weit und so­lange dies für den Kun­den zu­mut­bar ist.

(6) Be­fin­det sich die Sa­che an ei­nem an­de­ren Ort als dem Ort des be­stim­mungs­ge­mä­ßen Ge­brauchs, so hat der Kunde die sich dar­aus für die Prü­fung der Man­gel­haf­tig­keit und Man­gel­be­sei­ti­gung er­ge­ben­den Mehr­auf­wen­dun­gen zu tra­gen.

(7) So­weit ein vom Kun­den mit­ge­teil­ter Man­gel nicht fest­ge­stellt wer­den kann oder WUR­ZEL-KIL­LER, ins­be­son­dere ge­mäß Ab­satz 2 Satz 1 lit. d), für die Be­ein­träch­ti­gung nicht ver­ant­wort­lich ist, trägt der Kunde die Kos­ten von WUR­ZEL-KIL­LER nach den ver­ein­bar­ten bzw. üb­li­chen Prei­sen, es sei denn, die feh­lende Man­gel­haf­tig­keit war für den Kun­den nicht er­kenn­bar.

(8) Bei Män­geln an von Drit­ten her­ge­stell­ten oder ge­lie­fer­ten Sa­chen, die Be­stand­teil der Lie­fe­rung oder Leis­tung von WUR­ZEL-KIL­LER sind und die WUR­ZEL-KIL­LER aus li­zenz­recht­li­chen oder tat­säch­li­chen Grün­den nicht be­sei­ti­gen kann, wird WUR­ZEL-KIL­LER nach Wahl von WUR­ZEL-KIL­LER die Män­gel­an­sprü­che ge­gen den Drit­ten gel­tend ma­chen oder an den Kun­den ab­tre­ten. Män­gel­an­sprü­che nach Maß­gabe die­ses § 23 ge­gen WUR­ZEL-KIL­LER be­stehen im Falle der Ab­tre­tung der Män­gel­an­sprü­che an den Kun­den nur, so­weit die ge­richt­li­che Durch­set­zung der vor­ste­hend ge­nann­ten An­sprü­che ge­gen den Drit­ten er­folg­los war, ohne dass der Kunde dies zu ver­tre­ten hat, oder bei­spiels­weise auf­grund ei­ner In­sol­venz aus­sichts­los ist; WUR­ZEL-KIL­LER er­stat­tet dem Kun­den die nach den Kos­ten­ge­set­zen er­stat­tungs­fä­hi­gen Kos­ten des Rechts­streits, so­weit der Kunde und seine Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten diese nach den Um­stän­den für er­for­der­lich hal­ten durf­ten und sie beim Drit­ten nicht bei­trei­ben konn­ten. Wäh­rend der Dauer des Rechts­streits ge­gen den Drit­ten, gleich ob die­ser durch WUR­ZEL-KIL­LER oder den Kun­den ge­führt wird, ist die Ver­jäh­rung der be­tref­fen­den Män­gel­an­sprü­che des Kun­den ge­gen WUR­ZEL-KIL­LER ge­hemmt.

(9) Die Aus­schlüsse und Be­schrän­kun­gen der Rechte des Kun­den nach die­sem § 23 gel­ten nicht, so­weit WUR­ZEL-KIL­LER arg­lis­tig ge­han­delt oder eine Ga­ran­tie für die Be­schaf­fen­heit der Sa­che über­nom­men hat.

(10) Für den Um­fang und die Höhe der Haf­tung auf Scha­dens­er­satz und Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen we­gen ei­nes von WUR­ZEL-KIL­LER zu ver­tre­ten­den Sach­man­gels gilt Ziff. I. § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“).

§ 24 Rechtsmängel

(1) WUR­ZEL-KIL­LER ge­währ­leis­tet vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag, dass Ware in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land keine Rechte Drit­ter ent­ge­gen­ste­hen. Zur Prü­fung ent­ge­gen­ste­hen­der ge­werb­li­cher Schutz­rechte oder sons­ti­gen geis­ti­gen Ei­gen­tums Drit­ter ist WUR­ZEL-KIL­LER nur für das in Satz 1 ge­nannte Ge­biet ver­pflich­tet.

(2) Im Falle ei­ner Lie­fe­rung oder Leis­tung in ein Ge­biet au­ßer­halb des in Ab­satz 1 Satz 1 ge­nann­ten Ge­biets so­wie im Falle, dass Ware be­stim­mungs­ge­mäß in ein Ge­biet au­ßer­halb des in Ab­satz 1 Satz 1 ge­nann­ten Ge­biets wei­ter­ver­trie­ben oder dort ge­nutzt wer­den soll, liegt ein Rechts­man­gel we­gen ei­nes ent­ge­gen­ste­hen­den ge­werb­li­chen Schutz­rechts oder sons­ti­gen geis­ti­gen Ei­gen­tums Drit­ter nur vor, wenn WUR­ZEL-KIL­LER die­ses bei Ver­trags­schluss kannte oder ken­nen musste. Der Kunde wird da­her vor der Lie­fe­rung in ein bzw. der Nut­zung in ei­nem Ge­biet au­ßer­halb des in Ab­satz 1 Satz 1 ge­nann­ten Ge­biets selbst die er­for­der­li­chen Schutz­rechts­re­cher­chen durch­füh­ren.

(3) Bei Rechts­män­geln leis­tet WUR­ZEL-KIL­LER da­durch Ge­währ, dass WUR­ZEL-KIL­LER nach Wahl von WUR­ZEL-KIL­LER

  • a) die Ware der­art ab­än­dert oder aus­tauscht, dass der Rechts­man­gel be­sei­tigt ist und dies zu kei­ner Min­de­rung der Qua­li­tät, der Quan­ti­tät und des Werts führt und für den Kun­den auch im Üb­ri­gen zu­mut­bar ist, oder
  • b) dem Kun­den durch Ab­schluss ei­nes Li­zenz­ver­trags das Nut­zungs­recht ver­schafft.

(4) Der Kunde un­ter­rich­tet WUR­ZEL-KIL­LER un­ver­züg­lich schrift­lich, falls Dritte Schutz­rechte (z.B. Urheber‑, Mar­ken- oder Pa­tent­rechte) an der Ware gel­tend ma­chen. Der Kunde er­mäch­tigt WUR­ZEL-KIL­LER, die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Drit­ten al­lein zu füh­ren. Macht WUR­ZEL-KIL­LER von die­ser Er­mäch­ti­gung Ge­brauch, darf der Kunde von sich aus die An­sprü­che des Drit­ten nicht ohne Zu­stim­mung von WUR­ZEL-KIL­LER an­er­ken­nen. Führt WUR­ZEL-KIL­LER die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Drit­ten al­lein, wird WUR­ZEL-KIL­LER die An­sprü­che nach ei­ge­nem Er­mes­sen auf ei­gene Kos­ten er­fül­len, ab­weh­ren oder die Aus­ein­an­der­set­zung durch Ver­gleich be­en­den. Führt der Kunde die Ver­tei­di­gung selbst durch, wird der Kunde die Aus­ein­an­der­set­zung in Ab­stim­mung mit WUR­ZEL-KIL­LER füh­ren. Der Kunde wird die Aus­ein­an­der­set­zung nicht ohne Zu­stim­mung durch WUR­ZEL-KIL­LER durch Ver­gleich be­en­den. So­weit der Kunde die Gel­tend­ma­chung der Schutz­rechts­ver­let­zung zu ver­tre­ten hat (z.B. in­folge ei­ner ver­trags­wid­ri­gen Nut­zung oder bei Un­ter­las­sung von Schutz­rechts­re­cher­chen durch den Kun­den), stellt der Kunde WUR­ZEL-KIL­LER von al­len mit der Ab­wehr die­ser An­sprü­che ver­bun­de­nen zweck­mä­ßi­gen Kos­ten frei und er­stat­tet WUR­ZEL-KIL­LER alle dar­über hin­aus­ge­hen­den Schä­den und Auf­wen­dun­gen; WUR­ZEL-KIL­LER hat in die­sem Fall An­spruch auf Zah­lung ei­nes an­ge­mes­se­nen Vor­schus­ses.

(5) Für den Um­fang und die Höhe der Haf­tung auf Scha­dens­er­satz und Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen we­gen ei­nes von WUR­ZEL-KIL­LER zu ver­tre­ten­den Rechts­man­gels gilt Ziff. I. § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“).

(6) § 23 Ab­satz 2 Satz 1 lit. a), b), d) und e), Satz 2 so­wie Ab­satz 8 und 9 gel­ten ent­spre­chend.

§ 25 Lieferantenregress

(1) Die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen des Lie­fe­ran­ten­re­gres­ses wer­den im fol­gen­den Um­fang ab­be­dun­gen:

  • 1. §§ 478, 445a, 445b bzw. §§ 445c, 327 Abs. 5, 327u BGB sind un­an­wend­bar, wenn, z.B. im Rah­men ei­ner Qua­li­täts­si­che­rungs­ver­ein­ba­rung, WUR­ZEL-KIL­LER und der Kunde ei­nen gleich­wer­ti­gen Aus­gleich ver­ein­bart ha­ben.
  • 2. § 445a Ab­satz 1 und Ab­satz 2 BGB ist un­an­wend­bar, wenn die End­lie­fe­rung der neu her­ge­stell­ten Sa­che an ei­nen Un­ter­neh­mer er­folgt. In kei­nem Fall wer­den die Par­teien § 445a Ab­satz 1 bzw. Ab­satz 2 BGB bei End­lie­fe­rung an ei­nen Un­ter­neh­mer an­wen­den, wenn die neu her­ge­stellte Sa­che zu ir­gend­ei­nem Zeit­punkt in der Lie­fer­kette grenz­über­schrei­tend ge­han­delt wurde (in­ter­na­tio­nale Lie­fer­kette).
  • 3. Er­folgt die End­lie­fe­rung der neu her­ge­stell­ten Sa­che an ei­nen Un­ter­neh­mer, ver­kürzt sich die Ver­jäh­rungs­frist des § 445b Abs. 1 BGB auf sechs Mo­nate.
  • 4. Er­folgt die End­lie­fe­rung der neu her­ge­stell­ten Sa­che an ei­nen Un­ter­neh­mer, en­det die Ab­lauf­hem­mung des § 445b Abs. 2 BGB spä­tes­tens drei Jahre, nach­dem WUR­ZEL-KIL­LER die Sa­che an den Kun­den ab­ge­lie­fert hat.

(2) Im Üb­ri­gen blei­ben die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen des Lie­fe­ran­ten­re­gres­ses an­wend­bar.

(3) Für den Um­fang und die Höhe der Haf­tung auf Scha­dens­er­satz und Er­satz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen gilt Ziff. I. § 11 („Haf­tung von WUR­ZEL-KIL­LER“).

§ 26 Entsorgung von Altgeräten

(1) So­weit WUR­ZEL-KIL­LER nach dem Elek­tro- und Elek­tronik­ge­rä­te­ge­setz (Elek­troG) zur ord­nungs­ge­mä­ßen Ent­sor­gung von Alt­ge­rä­ten ver­pflich­tet ist, über­nimmt der Kunde diese Pflicht. Der Kunde ent­sorgt die von WUR­ZEL-KIL­LER er­wor­bene Ware auf seine Kos­ten un­ter Be­ach­tung und Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen. Eine Rück­nahme von Alt­ge­rä­ten durch WUR­ZEL-KIL­LER oder die Schaf­fung von Rück­nah­me­mög­lich­kei­ten von Alt­ge­rä­ten im Sinne des Elek­troG er­folgt durch WUR­ZEL-KIL­LER nicht. Der Kunde stellt WUR­ZEL-KIL­LER in­so­weit von sämt­li­chen aus § 19 Elek­troG fol­gen­den Pflich­ten frei. Satz 1, 2, 3 und 4 gilt ent­spre­chend, wenn sich die Ver­pflich­tung von WUR­ZEL-KIL­LER zur ord­nungs­ge­mä­ßen Ent­sor­gung von Alt­ge­rä­ten aus ei­ner ver­gleich­ba­ren Rechts­norm (z.B. ei­nem im Ein­zel­fall an­wend­ba­ren aus­län­di­schen Ge­setz) er­gibt.

IV. Dienstvertragliche Beratungs- und/​oder Unterstützungsleistungen

§ 27 Vertragsgegenstand

So­weit WUR­ZEL-KIL­LER für den Kun­den dienst­ver­trag­li­che Be­ra­tungs- und/​oder Un­ter­stüt­zungs­leis­tun­gen ein­schließ­lich der Durch­füh­rung von Work­shops, Ein­wei­sun­gen und Schu­lun­gen er­bringt, er­ge­ben sich die nä­he­ren Ein­zel­hei­ten, ins­be­son­dere zum Leis­tungs­um­fang, aus dem Ein­zel­ver­trag.

§ 28 Durchführung und Rechte

(1) Dienst­ver­trag­li­che Leis­tun­gen er­bringt WUR­ZEL-KIL­LER ins­be­son­dere re­gel­mä­ßig dann, wenn WUR­ZEL-KIL­LER nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen die reine Dienst­leis­tung schul­det, wie dies z.B. bei der Mit­ar­beit in grö­ße­ren Pro­jek­ten un­ter der Lei­tung des Kun­den der Fall ist. Die Her­stel­lung ei­nes be­stimm­ten Werks oder sonst die Er­rei­chung ei­nes be­stimm­ten Er­folgs schul­det WUR­ZEL-KIL­LER nicht. Der Kunde, ins­be­son­dere sein Pro­jekt­lei­ter, trägt die Ge­samt­ver­ant­wor­tung für die fach‑, ter­min- und bud­get­ge­rechte Rea­li­sie­rung des Pro­jekts.

(2) Ent­ste­hen im Zuge der Er­brin­gung dienst­ver­trag­li­cher Leis­tun­gen Leis­tungs­er­geb­nisse, er­gibt sich der kon­krete In­halt des Nut­zungs­rechts aus dem Ein­zel­ver­trag, hilfs­weise aus dem Zweck des Dienst­ver­trags. Der Er­werb des Nut­zungs­rechts steht un­ter der auf­schie­ben­den Be­din­gung voll­stän­di­ger Zah­lung der ge­schul­de­ten Ver­gü­tung.

(3) WUR­ZEL-KIL­LER ist nicht ver­pflich­tet, die Leis­tungs­er­geb­nisse auf ent­ge­gen­ste­hende ge­werb­li­che Schutz­rechte oder sons­ti­ges geis­ti­ges Ei­gen­tum Drit­ter zu prü­fen.

(4) Un­ter­la­gen, Vor­schläge, Test­pro­gramme und sons­tige im Zu­sam­men­hang mit den dienst­ver­trag­li­chen Leis­tun­gen ste­hende Ge­gen­stände von WUR­ZEL-KIL­LER, die dem Kun­den vor oder nach Ver­trags­ab­schluss zu­gäng­lich ge­macht wer­den, gel­ten im Ver­hält­nis der Par­teien als geis­ti­ges Ei­gen­tum und als Ge­schäfts- und Be­triebs­ge­heim­nis von WUR­ZEL-KIL­LER. Sie dür­fen, so­weit sich aus dem Vor­ste­hen­den nichts Ab­wei­chen­des er­gibt, ohne schrift­li­che Ge­stat­tung von WUR­ZEL-KIL­LER nicht, gleich in wel­cher Weise, ge­nutzt wer­den und sind nach Ziff. I. § 13 („Ver­trau­lich­keit, Ver­trags­strafe bei Ver­stö­ßen ge­gen die Ver­trau­lich­keit“) ge­heim zu hal­ten. Im Üb­ri­gen gilt Ziff. I. § 10 („Schutz­rechte“) Ab­satz 2 und 3 ent­spre­chend.

(5) Vor­be­halt­lich ei­ner aus­drück­li­chen ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag sind alle über die reine dienst­ver­trag­li­che Leis­tung von WUR­ZEL-KIL­LER hin­aus­ge­hen­den Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen.

V. Sonstige Bestimmungen

§ 29 Leistungsausschlüsse

(1) Vom Leis­tungs­um­fang ei­nes auf der Grund­lage die­ser AGB ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­trags sind ins­be­son­dere fol­gende Leis­tun­gen ohne be­son­dere aus­drück­li­che Re­ge­lung im Ein­zel­ver­trag nicht um­fasst:

  • a) sämt­li­che Leis­tun­gen, die auf An­for­de­rung des Kun­den au­ßer­halb der üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten vor­ge­nom­men wer­den, es sei denn, die ver­trag­lich ver­ein­barte Leis­tung ist au­ßer­halb der üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten zu er­brin­gen;
  • b) sämt­li­che Leis­tun­gen, die auf An­for­de­rung des Kun­den an ei­nem an­de­ren Ort als dem Fir­men­sitz von WUR­ZEL-KIL­LER durch­ge­führt wer­den;
  • c) die Feh­ler­be­sei­ti­gung nach Ende der Män­gel­haf­tung und au­ßer­halb ei­nes War­tungs- und ‑sup­port­ver­trags;
  • d) Ar­bei­ten und Leis­tun­gen, die durch un­sach­ge­mäße Nut­zung durch den Kun­den er­for­der­lich wer­den, gleich­gül­tig, ob diese durch den Kun­den, seine Er­fül­lungs­ge­hil­fen oder an­dere Per­so­nen im Ein­fluss­be­reich des Kun­den er­folgt sind;
  • e) die Durch­füh­rung von Work­shops, Ein­wei­sun­gen und Schu­lun­gen;
  • f) Ar­bei­ten und Leis­tun­gen, die durch hö­here Ge­walt oder sons­tige nicht von WUR­ZEL-KIL­LER zu ver­tre­tende Um­stände er­for­der­lich wer­den;
  • g) Ar­bei­ten und Leis­tun­gen, die aus ge­än­der­ten bzw. neuen in­di­vi­du­el­len Nut­zungs­an­for­de­run­gen des Kun­den re­sul­tie­ren.

(2) Die in Ab­satz 1 ge­nann­ten Leis­tun­gen er­fol­gen nur auf­grund ge­son­der­ter Ver­ein­ba­rung im Ein­zel­ver­trag und nur ge­gen ge­son­derte Ver­gü­tung. Eine ge­son­derte Ver­gü­tung ist nur dann nicht ge­schul­det, wenn dies aus­drück­lich im Ein­zel­ver­trag ge­re­gelt ist.

§ 30 Referenzbenennung

WUR­ZEL-KIL­LER ist be­rech­tigt, Firma und Logo des Kun­den so­wie eine Kurz­be­schrei­bung des Pro­jekts in Re­fe­renz­lis­ten auf­zu­füh­ren und diese im In­ter­net, in Print­me­dien, bei Prä­sen­ta­tio­nen oder sonst zur sach­li­chen In­for­ma­tion zu ver­öf­fent­li­chen und zu ver­brei­ten. Ein dar­über hin­aus­ge­hen­der Ge­brauch ist man­gels an­ders­lau­ten­der Re­ge­lung nicht ge­stat­tet.

§ 31 Mitteilungen und Erklärungen

(1) Vor­be­halt­lich ei­ner ab­wei­chen­den Re­ge­lung in den vor­lie­gen­den AGB ist für die Wirk­sam­keit von Er­klä­run­gen und Mit­tei­lun­gen die Text­form ge­mäß § 126b BGB (z.B. E‑Mail) aus­rei­chend, aber auch er­for­der­lich. Hin­ge­gen be­dür­fen Er­klä­run­gen, für die die vor­lie­gen­den AGB oder das Ge­setz dies aus­drück­lich vor­schrei­ben, der Schrift­form (§ 126 BGB), wo­bei eine te­le­kom­mu­ni­ka­tive Über­mitt­lung zur Frist­wah­rung aus­rei­chend ist, wenn dem Emp­fän­ger als­bald die schrift­li­che Er­klä­rung im Ori­gi­nal zu­geht.

(2) Eine E‑Mail gilt vor­be­halt­lich ei­nes Ge­gen­be­wei­ses als von der an­de­ren Par­tei stam­mend, wenn die E‑Mail den Na­men und die E‑­Mail-Adresse des Ab­sen­ders so­wie eine Wie­der­gabe des Na­mens des Ab­sen­ders als Ab­schluss der Nach­richt ent­hält.

§ 32 Übertragung von Rechten und Pflichten

WUR­ZEL-KIL­LER kann alle Rechte und Pflich­ten aus die­sen AGB und den auf de­ren Grund­lage ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­trä­gen je­der­zeit auf Dritte über­tra­gen. Der Kunde kann der Über­tra­gung in­ner­halb von ei­nem Mo­nat nach Mit­tei­lung der be­ab­sich­tig­ten Über­tra­gung wi­der­spre­chen, wenn durch die Über­tra­gung be­rech­tigte In­ter­es­sen des Kun­den be­ein­träch­tigt wer­den, z.B. weil das über­neh­mende Un­ter­neh­men ein di­rek­ter Kon­kur­rent des Kun­den ist, nicht die er­for­der­li­chen Kennt­nisse und Qua­li­fi­ka­tio­nen bie­tet oder be­grün­dete Zwei­fel an sei­ner wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit be­stehen.

§ 33 Schlussbestimmungen

(1) Diese AGB so­wie alle un­ter ih­rer Ein­be­zie­hung ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­träge un­ter­lie­gen aus­schließ­lich dem Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Das UN-Kauf­recht (CISG) wird aus­ge­schlos­sen; zwin­gende Re­ge­lun­gen des UN-Kauf­rechts (insb. Art. 12, Art. 28 und Art. 89 ff. CISG) blei­ben un­be­rührt.

(2) Ist der Kunde Kauf­mann, eine ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen oder hat der Kunde in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand, so ist aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand für alle Strei­tig­kei­ten im Zu­sam­men­hang mit den un­ter Ein­be­zie­hung die­ser AGB ge­schlos­se­nen Ein­zel­ver­trä­gen der Ge­schäfts­sitz von WUR­ZEL-KIL­LER. Für Kla­gen von WUR­ZEL-KIL­LER ge­gen den Kun­den gilt, so­fern der Kunde sei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat, zu­sätz­lich die­ser all­ge­meine Ge­richts­stand und je­der wei­tere ge­setz­li­che Ge­richts­stand nach deut­schem Recht. Zwin­gende ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen über aus­schließ­li­che Ge­richts­stände blei­ben von den vor­ste­hen­den Re­ge­lun­gen un­be­rührt.

(3) Die Ge­richts­stands­ver­ein­ba­run­gen nach Ab­satz 2 be­stim­men sich aus­schließ­lich nach dem Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

(4) Ist der Kunde Kauf­mann, eine ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen, ist Er­fül­lungs­ort der Ge­schäfts­sitz von WUR­ZEL-KIL­LER, so­weit sich aus den vor­ste­hen­den Re­ge­lun­gen bzw. dem Ein­zel­ver­trag nichts an­de­res er­gibt.

(5) So­weit der auf der Grund­lage die­ser AGB mit dem Kun­den ge­schlos­sene Ein­zel­ver­trag Re­ge­lungs­lü­cken ent­hält, gel­ten zur Aus­fül­lung die­ser Lü­cken die­je­ni­gen recht­lich wirk­sa­men Re­ge­lun­gen als ver­ein­bart, wel­che die Par­teien nach den wirt­schaft­li­chen Ziel­set­zun­gen des Ein­zel­ver­trags ver­ein­bart hät­ten, wenn sie die Re­ge­lungs­lü­cke ge­kannt hät­ten.